ro.
Von dem seeligen Bruder Clgusen/
gen Kleyds / oder Rocks / einfältig te ei» männliche Stimm / undbiß auf die Fersen / das Haupt / und langsame Red.
die Füß hielt er Morgen bloß/ er hat-
Etliche Miracul / welche nach des Seeli-
ltgcn Bruder Clausen Abscheiden / und Todt geschehen.
^^^Er hochwürdige Herr Bened!-ctus von Monteferrato BischofsZU Losanna / hätte ein langeZeit ein sehr bösen/Und presthaff-ten Schenckel / der gestalt / daß er vorgrossen Schmertzen weder reiten noch ge-hen möchte^ Als demnach alle Docto-res / und Artzet an ihme verzagten /verhieße er sich / auf etlicher seinerFreunden Rath / zu deß S. B. Clau-sen Grab / darauf von Stuud an seinWehethum gemiltert / inmassen daß erohn Verzug aufgesessen/und ringlich genSachslen geritten ist. So bald er nun indie Kirchen zu B. Clausen Grab komm/ist er urplötzlich von aller Äranckheiterlediget / und gantz frisch / und gesundworden/ daß er mit Freuden auf seineFüß gestanden / ohn allen Mangel /und Verhindernuß widernm wandlen /und gehen können. Derowegen GOtt/und den B. Clausen höchlich gelobt /und geprysen.
2. Herr Bertholt» Feer Pfarrherrzu Einsidlen/ hätte den wissenden Steinoder Grieß so hart / und schwerlich /daß er davon vierzehen Wochen tödtlichzu Beth gelegen / der ruftt auch in sei-nen Nöthen B. Clausen um Fürbitt an/und versprach sich zu seinem Grab. Als-bald ist das Grieß samt dem Stein sicht-bahrlich mit grosser Verwunderung / vi-ler Menschen von ihme gangen / daraufer gäntzlich genäsen/ und sein versproch-ne Fahrt mit frolocken verrichtet.
z. Nicolaus von CinwyleinUnder-waldner/ war 5. Tag stockblind ( auswas Ursach ist nicht verzeichnet) warverwegen von den Nachbauten zu B.Clausen Grab / und nach vollendtemGebett / von bannen Blind widerumheim zu Hauß geführt. In der nechst-folgenden Nacht hörte er ein Stimmdie hieß ihn ausstehen / und ihr nach-folgen. Alsbald stunde er auf/ undempfand daß er sein Gesicht vil besser /und klarer widerum hätte/ dann je zu-vor.
4. Elisabeth Elerin von Nürnbergbat ihr weibliche K'ranckheit vierzehenJahr an einander / darab sie so schwachworden/ daß sie kaum auf allen vierenkriechen möchte. Demnach sie aber vil
von dem Bruder Clausen gehört/ ver-hieße sie sich zu seinem Grab. Daraufihr Sach so gut worden / daß sie dahinkam / und gantz gesund / und fröhlichvon bannen scheidete.
5- Johannes Schneider von Eystät-ten hat 5. gantzer Jahr den Schwindelin dem Haupt / also daß er auf ebnerStrassen darnider fiele / welches ihnmercklich beschwerte / dieweil ihm auchniemand darvon helffen könnte. Letst-lich als er sich zu deß B. Clausen Grabverhieße / und die Fahrt mit Andachtverrichtet/ wurde er gesund.
6. Margareth Korbergm von Hey-' delberg / lag acht gantzer Monat zu Bethan einem bösen Schenckel / der auchgantz schwach / und so hitzig war / daßso man Wasser darauf tropften ließ/ein Dampff darvon gieng/ und wieauf ernem heißen Eysen verzchrtward / der Ursachen sie von allen Ach-ten verlassen / suchte Hilff bey unsern»S. Br. Clausen/ und als sie sich zu sei,nem Grab verheißen / stunde sie aufvon ihrer Kranckheit / würd gesund ,und käme gen Sachslen / rühmet / undlobte höchlich die Wunder GOttes.
7. Petrus im Saal von Wallis warvergifft worden in Franckreich / daraufer gähling nidergesallen / und solcherMassen aufgeschwollen, daß ihme seinWammeS under beyden Achslen zer-sprungen. In diser Noth schreyte erzu GOtt / und dem seeligen BruderClausen/ von stund an brach der Wustvon ihme an neun Qrthen / als zu demMund/ Nasen/Augen/ Ohren/Na-bel / und Gemächten / also daß er ge-näse/ und gäntzlich glaubte G-Ott habeihn durch Fürbitt deß B. Clausen mitGewalt errettet / dann sonsten hätte evgewißlich sterben müssen.
8. Conrad Scheuber von GlaruSist von einem Augstmonat zu dem an-dern in grosser / und schwerer K'ranck-heit gelegen / daß er weder Tag nochNacht keine ruhe noch rast befunden /und seine Augen/und Mund vor schrey-en/ und klagen nimmer zugethan / undda er also jämmerlich / und elendiglichein gantzes Jahr gelegen / und ihme
vvü