Einsidler / und Beichtiger.
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Hnider^Iau< wirb«uch von
Uncachoij,
steSchrrl,d'-rrndr»dvndkret' /^dgrprj,
yen kekandten Unwahrheiten seine lang / anderthalb breith / und so hochSchafften nicht besudlet hatte. Di- gewesen / daß er mit dem Haubt an-fes hab ich hieher setzen wollen dem Le- rührte / dise hat 2. Fensterlein einerfer zu einem Underricht/ dem derglei- Spangen breith / nichts anders warchen Unwahrheiten in die Hand fal- darin zusehen / als kleine Schämelein /len möchten. die er ohne Zweifel zum Haubt - Küsse
gebraucht hat. Drß alles haben wirDas Lischt ist einer solcher Klar- darum beschriben/ dieweil wirs bey an-yeit/ daß dessen Gegenwart auch blö- deren nicht gefunden/ die sein Lebende Augen gewahr werden / wiewohlen beschriben haben: Obgleichwohl ^in-dessen Glantz deren Gesicht widrig / ricus I.upulus Chorherr zu Bern einund unbequem/ also haben auch erken- fast gelehrter Mann schier nichts aussnet / und bekennet den Schein der Hei- gelassen / dessen Büchlein wir auch baldlrgkeit deß Vllseetigen Bruder Clauftn m Druck verfertigen wollen. Manunsere Glaubens - Gegner / wiewohlen sagt / daß unsers Poeten Vatter mitsolche mehreren Theils ihr Glaubens- ihm geredt hab / fern Groß - Vatter /Lehren gantz widrig/deren Lob-Sprüch und Vor-Eiteren waren mn ihm imvon unserem Vilseelig n Mann ich von Krieg/ der Poet selbst ist in dem Jahr ge-
bohren / im welchem Nrcolaus gestor-ben/das ist 1488. Jahr / und hat seinenSohn als Landamman zu Underwalsden gesehen 1510.Jahr. Bißhero^x-welcher geschriben 172z.
Disem lVi/conio setze ich bey HerM
eorrius.
Wort zu Wort aufrichtig anziehe.
Der erste aus Visen ist!Vl^coniu8 ,oder Oswald Müller Geißhaußler ge-nannt / welcher dem wahren Liecht sei-nes in dem Glauben leuchtenden Vat-
terlands entzogen / sich in freywillige , ^.
Finsternuß gcstürtzt. Diser schreibet in Johann Stumpff/ der sein grosse Chror'Qlsreanum also: Ällhie deuthet er ( das Nlck zu Zürich verfertiget l 546. in wel-jst Olarearms) auf den Einsidler7 wel- cher er von dem seeligen Bruder Clauscher von Underwalden gebürtig war / in dem 7. Buch das vierdte Capitel al-sein Vatttr hiesse Heinrich / sein Mut- so schreibet: Um das Jahr 1480 vor/ter aber ttemmgns,aus Göttliche Au- und nach hat sich zu Underwalden obmahnung rst er in die Einöde gangen / dem Wald ein alter Landsmann von al-hat sein HaNßftau samt io. Rinderen len seinen Freunden hindann in em wil-5. Söhn / und 5. Töchter verlassen / de Emöde in das Melchthal ob Sachs-hat in der Wildnuß ohne menschliche len gesetzt/der war genennt Br. Claus/
Speist / und Tran« 21. Jahr gelebt:Er pflegte etlichmahl zu sagen / es ftyeihm vrl Ueber gewesen / daß er durch dieGnaden GSttrs dem Weib als derSpeist habe können absagen: Er ligt be-graben zu Underwalden in einem Droff
er verließ htnder ihm »0. Kind5. Söhn/und 5. Töchter / führt in dlser WiidLein gar gelassen / abgesönderet / Und H»Leben in die 2l. Jahr ohne alle leibli-che Speiß / und Lranck ( etliche wol-len / er habe Wurtzlen geessen ) die
Sachslen / ist ein zimlich lange wohl- Landsleuth haben ihm oft alle Zugänggestalte Persohn gewesen/ doch endlich verhalten/- zu besehen/ ob ihmjcmandsalso cmögemerglet / daß man nichts als menschliche Speijs reichte/aber es erfandHaut / und Betn an ihm verspühret / sich / daß diser Mmsch ttlichermaß denein Färb war braun / tue Haar schwartz Englö gleich die menschliche blöde Naturnit grau hm-und her besprengt/ übertraff/indem daß er noch im Fleischein Bart nicht lang noch dick / doch in bekleidet menschlicher Nothdurffr enl-)er Mitten zertheilt / die Augen gar laden/ und nicht underworffen. Seinschwartz / und wegen ihres Ehrwürdi- Gebett war under anderen: 0 GOtt!gen Glantzes erschröcklich : Wann er Nimm mich mir / und gib mich gantz zuredte / liesse es sich ansehen / als wann eigen dir / rc. Er hat under anderemdie Adern seines Hals / und Gurglen etwann gesprochen/ daß ihm vil ange-ruckt mit Blut sonder mit Lufft ange- nehmer ftye gewesen/ daß er aus Got-füllt waren: Eines eintzigen / und ein- tes Gnad sein eheliche Gemahel mögenfachen Kleids gebrauchte er sich / wel- verlassen/,dann daß er die leiblicheches ibm biß auf die Anoden gieng / Speiß möchte meyden/ rc. Er warallzeit war er baarhaupt/ und baarfuß/ ein Mann grads/ und gestaltigs Leibs/männlich in der Stimm / gmacht im doch dürr/ mager / und außgeschöpfft/Reden / wann er von GOtt redete / allein von Aderen / Haut/ und Ge-ließ es sich ansehen / als hätte er die bein zusammen geschmückt. Das hatGeheimnussen der gantzen H. Schrifft der Weich-Vischoff zu Constantz leiblftdurchgrünbet / da er doch kein Buch- cher Speiß halb bewährt/ und kein Be-finden kennte: Diß wil ich noch hinzu- trug/ noch angenomme Weis bey ihmsetzen / daß sein Zell dritthalb Schritt mögen finden / anders dann daß es eink. t'. ^urer, Vte H. Schweiy. Bb h Göfts