r Einsidler / und Beichtiger. z 8 r
Schweitzerland haben ihme Besincknus-sen gehalten/ nicht weniger der Ertz-Hertzog Ligismunä von Oestreich mittoo. Priestern» Also Herr Stetler/t62A
Disen innheimischen uncathotischenScribenten will ich auch etwelche Au ß-ländische zusetzen» Eafpärus flixäiot5Z9. schreibet also: Diser berühmteEinsidler (er versteht den O. Br.Clausen) ist gestorben 1488. nichtweit von Lucern/ hat 20. Jahr ohnemenschliche Speist gelebt/ hat geleuch-tet mit Prophetischem Geist / hatvil vorgesagt seinen Land-LeUthen /'welches hernach über sie kommen / hatauch/ wie ein Antonius der Einsidlerden Weltweisen/ den Gelehrten Ant-wort geben»
. Aenhard Krentz sagt 'ebenfahlS -daß N.irplaus 20. Jahr ohne mensch-liche Speiß gelebt hab/ seye in hohemAlter gestorben» Diser hat geschri-een 157-'
Hgcobus Kcoperus schreibet V 0 Ndem seeligen Br. Clausen also : Es istein Einsidler gewesen gebürtig von Un-derwalden / welcher 20. Jahr ohneMenschliche Speiß / und Lranck inrosser Heiligkeit gelebt / w. rc. Erat vil vorgesagt / welches hernach ge-schehen/ rc. Gort hat ihm auch einwunderliches Gesicht gezeigt/ welches«er in seiner Zelt ihm hat lassen ab-mahlen»
soannes sacobug Oreller, der ge-schrien 1624. schreibet also von Ni-colao: Es ist gestorben 1502. der an-dächtige Br. Nicolaus von Uttderwal-den/ welcher in der Einöde gelebt hat20. Jahr ohn alle menschliche Speiß /Und Lranck/ rc. Ermahnete dieEydt-gnoffen zum Friven/ Einigkeit/ zurArbeith / und Liebe zum Vatterland»
Auf die Anziehung diser Sergen-ten mache ich erstens billich ein Anmer-ckung/ und Verwunderung über et-welche Wort soannis 8rumpf) UndHeinrichs Pantaleon/ warum sie dochhaben/ sonderlich der erste/ schreibendörffen / daß etwelche wollen / daß ervon Wurtzlen gelebt habe/ zeige er ei-nen einigen auch seiner Religion/ dervon dem S. Br. Claus vor ihme ge-schoben/ der nicht gestehe/ und beken-ne/ daß er ohne alle menschliche Speißgelebt habe ? Und wann er auch einenZeigen kvnte / solt er nicht mehr Glau-ben zumessen so vilen Catholischen/ sonoch vor der Enderting der Religion
k. Klarer- Die Schweitz»
geschriben / und also keines Vormtheilsder Partheylichkeit können getadlet wer-den: 3 a wie darff er sich auf die Schrist-ten Herren Chorherren Wölffleins be-ruffen; Dann dise seynd / welche kla-reste ZeugNus wider ihn geben. Da-hero ein löblicher Cankon Underwaldensein gerechtesten Eyffer zu underschidli-chen Zeiten Wider vergleichen sehe lassen /welche eintweders die Heiligkeitdes Le-bens/oder den übernatürlichen Abbruchdes seeligkNicolaiauß purem MUthwil-len / Und boßhaffrer Frechheit habenverdächtig machen / und bey änderenin Zweifel setzen wollen/ was Mit/Undnach den Zeiten des Lebens des ferti-gen Manns weltkündig/ durch so MProceßen auf das genaueste under-jucht/ und vor Geist - Und WeltlichenObrigkeiten/ und durch fast unzählba-re feyrliche abgelegte Eydt wahrhafstist erfunden worden»
Hat derowegen 1 67z. die Schmäch-Schrifften Mathiä Enderlin Bürgere/Und Buchhandleren zu Ismen im Al-gen oberkcirlich verdammet/ sonder-bahr darum/ weilen in solchen eben ausgemeldten 8rump6o wird angezogen /daß Bruder Claus sich mit Wurtzkn /Krauteren / und Wasser erhalten /welche Schmach - Schrifft nicht besser indemLatholischen Vor - orth Lucern/alszu Underwalden ist angesehen worden lDann wann er sich mit Wurtzlm / undKräuteren ernähret hätte/wäre etnicht/ wie Krumpf» und kamgleon sa-gen/ tin Mann gewesen einer sonderenHeiligkeit/ hätte nicht ritt heiliges un-schuldiges Leben geführt/ sonder wäreein grosser Gleißner/ Und öffentlicherWelt-Betrüger gewesen/ der seinemgeistlichen oberhitten dem Bischoff züConstautz den Gehorsam versagt/wieauch anderen geist - und weltlichen ho-hen Persohnen auf vilfältiges Anfra-gen mit Unwahrheit begegnet wäre»
Es hat sich auch in verwicheMJahren nehmlich 172z. ein gewisse gott-loose Feder erfrechet in ihrem soge-nannten Monat - Gespräch des Mo-nats Julij das H. Leben/ Und Ab-bruch des seeligen Bruder Clausen mitLaster-Worten anzugreiffen/ welcherUM solches / wie er verdient / ist bezahltworden. Zu Lucern wurde gemeld-kes Büchlein under grosser Straff indas Land zu tragen verholten: In bey-den Underwalden durch geistlichen Pro-ceß verdammt / und in öffentlichen Jahr-Märckten durch den Hencker aus ober-keirlichem Beselch verbrennt. . Zchachte nicht unthunlich zu seyn solchenProceß von Wort/ LU Wort hteher ztrVbhL fk