Buch 
Helvetia Sancta, H. Schweitzer-Land : das ist ein Heiliger lustiger Blumen-Garten, und Paradeiss der Heiligen; oder Beschreibung aller Heiligen, so von Anfang der Christenheit in Heiligkeit des Lebens, und mancherley Wunderwercken, nicht allein in Schweitzerland, sondern auch an angräntzenden Orthen geleuchtet samt einem Zusatz von dem Heiligen Maryrer Fideli, und der Feyrlichen Enthebung des Seeligen Bruder Clausen, wie auch mit einem ausführlichen Register aller Heiligen, und Seeligen / <<seu>> Paradisus Sanctorum Helvetiae florum zusammen gezogen, und beschriben durch weyland den ehrwürdigen, und wohlgelehrten Herren, P.F. Henricum Murer, der Carthauss Ittingen Profess, und Procurator, etc.
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Von dem seeligen Bruder Clausen/

setzen zu erkennen zu geben theils die und reisslich überlegt/ mithin Hoch*Boßhert deß Lästerers / theils den Ca-- Oberkeitlichen dahin erkennt /tholischen Eyfter Hochgemeldter -Obrig-

keiten.

Dass anhent als an gewohntemHeil. Othmars ^Zahr - Marckt nach

LxtraÄ

die erst angezoane tamos Schmach-und Laster »Schrifft/ alswelcheoh-ne Nahmen/ und Geschlecht/ auch

Hoch-Oberkeitlicher Land-Raths

Erkandtnuß den is. ^ov. 172z

ohne Benamsung des Orrhs/ undohne erforderliche spprobarion inDruck gegeben/von dem Herren Land-weidet dem Scharpff- Rrchteren zu

ergangen.

i^^l^stmkündig wird styn/ wie dass handgeworffen/und verbrennt/ auchTvA in distm lauffenden 172z stem die befindliche Aschen under dem Hoch»

^sahr von einem zwar unbekannten / Gericht under die Erden vergraben,srechen/ gottlosen/ und lasterhaffte Demjenigen aber/ welcher den Cs-Bosswichc/ und ^urkorcn durch ein lumriisnten/ Urheber / und Laster-in offnen Druck verfertiget / so Ae-- Schreibercn bey Leben zu Hoch-O-nannten Monac/ oder Jttltz-Gcjprach bcrkeitlichen Handen itffcrcn wurde /

Nicht allein wider die allstitig-in Gott jhm 100. Thaler paar Gelt zumruhenden Alt-Vorderen des damahl recompens zugestellt werden sollen- rc.noch gantz Tathollsch - geweßten lieb- /VÄum Lranriz 172z. den 15. Ko»werthen Schweitzcrlands / sonder vember.auch die allein - stetig - machende Rö-misch - Lacyolisch - Heilige. Lärchen Gleichwie aber dises gerechteallzumahlen/ und absonderlich wider Urtheil diser geimldter Laster-Schrifftdas aller Welt bekandt-fromm-un* gerechtlst angemessen/ also seynd ob-schuidige - Leben / Alt - Römisch - La- gemeldte Herren Ski ibenttn / wiewoh-tholischen -Glauben/ und so wunder- len widriger Religion / zu Loben /sam geführten Tugend-wandel//und (wann man 8rump6um, undsteligen Todt deß grossen Wunder- leonem außnehmen wiU)so vil dieBe-Manns / und seelig.gesprochnen Die- schreibung des Lebens des seeligen Bru-iier-GOttes des msgemem benam- der Clausen anbelanget / weilen sieseren stetigen Bruder Clausen aller- der Wahrheit beygepflichtet / derenHand Spott/Schand/und Schmach- wohlmeinenden Nachkommenden ich einReden/ Gotteslästerungen/ Lugen/ aufrichtige wohlgemeinte Anmerckungund Verschmahungen/ auch keyeri- hieher setze,sche Lehr/ und Irrthume» / rc. rc.

chargiert, und an Tag gestellt worden/ Es loben gemeldte Skribenten M-wordurch der hohe Stand unser H. durchauß den stellgen Br. Clausen / Anm^Latholischen - Rirchcn / der wahre und sagen / daß Nikolaus ein heiligesGlauben/ und Ehr der Wahr-La- unschuldiges Leben gfführt / daß erbe-tholischen Alt-Schwertzerisch-From- rühmt gewesen seye in Tugend / und gnointkmen-vor-Vatteren/ und vornehm- heiligen Wandel/ daß er sich in stren-lich der heilige Lebens-Wandel dess gen Buß-Wercken geübet/daß er ZÄMstetigen Bruder Clausen höchstens Göttliche Erleuchtungen gehabt / daß Nil.berührt/ und empfindttichist ange- in ihm gewesen ein Prophetischer Geist/griffen sich befindet. wann nun daß er mehr den Engten als den Men-st> gestellt / enorm , und gottloost schen sich verglichen/ daß er die Zeug-Schmach/und Laster-SHrifftjed- nuß seines guten Gewissens in demwahr-Catholischcm Gemüth höch- fröhlichen Angesicht herum getragen /stens frembd / und schmachlichistvor- daß er aller Hoffnung gewesen der zu-kommen/und nach allen Mirrlentrach- künfftigen Seeligkeit/ daß er in stiyemten solle die gerechte Empfindlichkeit Todt das zeitliche mit dem ewigen Le-in dem Merck stlbsten an Tag zu ge» ben vertauschet habe / und folglich see-den: Als haben meine Gnädige Her- lig worden : Ja dises alles bekennmrcn/ und Oberen als vorgesetzte Bat» sie/ und haben gar kein Aweiffel.terdeß atlhiefigen wahr-alt-carho-

ltschcn - Cantons / und betitletc ve- . So ist dann auch nothwendig/ daßfenloreg der Heil. Rirchen den Ent- er den wahren Glauben gehabt; Dannhair dises erst genannten'Julij - Ge- wie der Apostel sagt: blebr. r i.

sprächs / und r>arm begriffne be- Ohne den Glauben aber ist unmög-schwarlicheste Gottlosigkeiten nach lieh GOtr zugefallen. So ist eben-Würdigkeiten re6eÄiierr, cenüerr, fahls gewüß( daß er den Römisch -Ca-

tholi-