z§4 Von dem seeligen Bruder Clausens
für Hochgemelte Herren erforderet / ligung/und Canonization desselben züwas sie wüßten / getreulich abzulegen/ schreckten / damit nicht der jenige / wel-da deren vil von den Wunderwerken/ cher von GOtt durch augenscheinlichedie GOtt an ihnen / oder an den ihrigen Wunderwerck gnugsame Zeugnuß hat /durch die Anruffung deß seeligen Brm daß er in der himmlischen Glory derder Clausen gewürcket / ZeUgnuß ge- heiligen Gesellfchafft würdig seye/ aufben / wie dann solcher Wunderwercken Erden der gebührenden Ehr der Heili-bey 56. seynd eydtlich abgelegt worden : ligen beraubt verbleibe.
Andere bezeugten von dem Leben/und
H. Wercken deß seeligen Bruder Clan- Mit solchem Proceß haben die Her-
sen / welche sie von ihren Vorfahrerett ien von Underwalden als Gesandte genhaben hören erzehlen/die mehreren Rom clepurierc, und verordnet die ed-theils mit dem seeligen Mann gelebt /so le Herren Melchior Lußy / und Melchi-auch in disem Büchlein angezogen wer- or Imfeld beyde Ritter/ und Landarm,den. man zu Underwalden / Pabst Gregori-
. us empfienge sie zu Rom gantz freund-
Vil Täg seynd mit diser Erforschung lich / sonderbahr weilen Herr Lußy ihmzugebracht / und alles in öffentliches wohl bekannt/theils weilen er underInstrument verfasset / auch durch ein ksulo IV. PäbstlicherObrister/ und ingemeines Decrct der Herren von Um Concilio zu Trient Oraror der Ca-derwalden bestättiget worden: Bilge- tholischen Eydtgnossenschafft wäre/ ma-.melter Herr Rennward Cysat hat sol- chet ihnen ein gute Hoffnung das jenigches in ein Ordnung gezogen / und ein zu erlangen/ was sie recht/ und gott-Authentisches Instrument aufgesetzt / seeliglich begehrten / und wurden sie oh-welches dann von gemelten Herren In- ne Zweifeldas begehrte erlangt haben/quiücoren underschriben / und das in wann nicht der Todt dises indisemGe-bisem kein Betrug/ oder Falschheit schüfst geneigten Pabsts das Merck umeingeschlichen/ sonder das gantze Merck verbrochen hatte/ wie eben der bald fol-mir guten Treuen/ und Aufrichtigkeit gende Todt dessen Nachfolgers/ nehm-von darzu beruffnen Zeugen mit Eydt lich Innocenrü IX. gleiche Verhinde-bekrafftiget worden. Gemeltes 2m rung verursachet. Jedoch ist der gros-strumem wird aufbehalten in der Cantz- se Eyffer der Catholischen Eydtqnossettley einer Hochloblichen Statt Lucern. keineswegs in disem (üsnomrgrions-Ist also gemelter Proceß vollendet / Geschafft erkaltet / haben derowe-und mit folgenden Worten / wie er an gen die 7. Catholische Orth 1596. einPäbstliche Heiligkeit abgeschickt / be- allgemeine Tagsatzung zu Stanß gehal-schlossen worden. ten/ daß iLanomrgrions-Geschäflk ZU
. beförderen/bey welcher Tagsatzuugfol-
Aus diser kurtzon / und wahrhaffti- gende Ehren - Häubter sich einbefunden:gesten Relation von dem Leben / und Von Lucern/ Obrist Iost KrebsingerWunderzeichen eines so vortrefflichen Ritter / und Schultheiß. Von Ury/Manns kan der Allerheiligste Vatter WalthertImHoofRitter/ und Land-schliessen / Und abnehmen / was ihr amman. Von Schweiß / Obrist Ru-Heiligkeckdem Begehren der Catholi- dolph Reding Ritter/ Landamman /schen Eydtgnossenschafft / deß gantzen und Panner-Herr. VonUnderwalden/Volcks einhelliger Meynung / so viler Wolfgang Schönenbüell Landaman obglaubwürdigen Leuthen Zeugnussen / dem Wald/und Wolfgang Lußy/Mel-von dises unsers Nicolai verwunderli- chior Lußy Ritter/ Lands-Haubtman/cher Abstinentz/ und Heiligkeit seines Johann Maser Ritter / Pannerherr -Lebens / auch von seinen augenscheinli- ueu- und alte Landamman/ und Ni-chen/ so wohl im Leben/als nach seinem claus Leuw Ritter / und StatthalterTodt gethanen Wunderzeichen / endlich nid dem Wald. Von Zug / Haubt-zu difen betrübten Zeiten/zu Mehrung/ man Paul Seyler old Heinrich desund Aufnehmung deß Catholischen Raths. Von Freyburg ChristoffGlaubens / und Andacht diser Orthen Reiths des Raths. Von Solothurn/der Catholischen Eydtgnossenschafft zu Haubtman Petermau Sury des Raths,thun seye ; darinnen dann die Her- Und hernach 1600. aus ein neues bei-rrn der Catholischen Eydtgnossenschafft Oemente vill. um gemeldte Canoni-durch ihr wohlgeordnete Gesandten zation angehalten/ weilen aber auchEuer Heiligkeit mit unterthäniger Bitt der Todt / wie auch seines Nachfah-ersuchen / daß sie in Ansehen eines sol- rers I^eonck XI. nicht lang hernach er-chen Manns / wie auch der andächti- folget/ haben sie also zureden / gleich-gen Bitt so viler Gläubigen nach fleißi- samb allen Äräfften zu Zeiten UauU V.ger Erforschung / und Bewährung ob- aufgeborten / durch gemeldten PabsteNgedachter Sachen / geruhen zu der Hei- zu erwünschtem End zu gelangen: Uns
dero-