Einsidler/ und Beichtiger.
dett Leichter der Rirchen GOttesgesetzt werden scheinen sehen. Eswird sbnderdahr frolockcn distsBisch-thmn/ und Lathoiische dem Römi»sehen - Stuhl aller » andächtigsteGchweitzerl<md/daß sie auß Gutthat/und Gnaden em solche grosse Fierd /und hilstreichen Patronen empfangehaben. Welche grosse Gutthat wirallerstiths ui allen Gelegenheiten mitaller Beflissenheit mit unseren Dien-sten jederzeit Ihro Heiligkeit suchenwerden zu erwideren / Dero heiligeLüß wir bittende ehrenbicthig küssendanhalten/ daß sie uns als gehorsam-ste Söhn mit der väterlichen Le-neäiÄion ansehen.
Geben zu Morspurg den 12.Mertzcn. i 6 iz.
l^cverenclu'r ?. /^lexsvcler leget ZU
Mcyland ab das an Ihr kmmencrLorromrri von den CatholichenOr-rhcn ihme eingcgebne b.ecommeki-Schreiben/ welches vonHochgedachtcr Lminen?. an dieCatholische Orth also beantwor-tet wurde.
Hochgeachte / Groß - Mächti-ge Hwcn.
6§^<LhhabvoN dem Ehvwürd. p.Lapuciner krovin.ihrSchrei-benäaco l6. ?eI)7U2eii empfan-ge und darmnc verstanden/daß ih-nen gefallen/ mich durch ihne theil-hassrig zu machen der Sorgen / sosre vorhaben under sich mit Päbst-licbcr Heiligkeit zu tractieren/ undabzuhandlen in Dienst / und Wohl-fahrt deß Latholisthen Glaubens/und weilen in mir gleichförmigerWill immerdar verharret in allenSflchen zu helffen / Insonderheitaber was anbelanget die Ustnung/und Mehrung des Glaubens indi-stn Landen in allem / so mir mög-lich gewesen ist/ und noch seynwird. Sollend Ihr Hochmögen-de vergwüßt stpn / daß ich michjederzeit mit aller Gutwilligkeit inaller fürfallcnden Gelegenheit zuihrem Dienst will gebrauche», las-sen/ wie ich dann weitläuffigerWohl - gemcldtem Pater Provinci-stl angezeigt hab / auf den ich mich
teurer, Die H. Schweig»
hiemit verlasse», will. Mit disembitte ich GOtt den Herren/ daß ersie in langwiriger Gesundheit / undwahrer Glückseligkeit bewahren/und erhalten wolle.
Darum zu Meyland den2O. Mertzen »6iz.
Ihr Hochmögender dienstwilliger
LOl^KO^/LI.
Wann jemahlen erwahret wordenjenes Sprüchworth ( gute Ding müs-sen Weil! haben ) so hat sich solcheserwahret bey der Seelig-Sprechungdeß stetigen Bruder Clauseu; Dannwer wurde nicht vermeint haben/ daßauf so vilfeltiges Schreiben/ und an-halten/ durch überschickte AuthentischeProceßen / durch widerholte Gesandt-schafften/ durch so vil zu Rom eingeleg-te kecommemiarions- Schreiben / wasman so heilig verlangte / nicht wurdeerhalten werden ? Aber wann auch je-mahlen sich erwahret / daß der Auf-schub die Begird schärpffe/ so hat sichsolches erwahret/ an den CatholischenEydtgnossen/welche 1618. in einer Tag-Satzung beschlossen auf möglichesteWeis das angefangene Geschafft derHeilig - Sprechung mit allem möglichen 'Nachtruck,auf ein neues zu treiben.Erbetten ve-owegen gemeidten ir. ?.krovinciai auf ein neues alles mögliche-ste zu Rom bey zutragen/ und bey »hePäbstlichrn Heiligkeit das Canonizati-ons- Geschafft zu beförderen/ geben ih-me wie zuvor ein Jnstructionö-Schrei-ben/ »vclches mit voriger fast überein-stimmet/ wie aus solcher wird zu erse-hen seyn.
In^ruÄion >
Und Beftlch unser der 8. Catholi-schen OrthenLoblichcr Eydtgnoß-schafft/Lucern/rc. an den Ehrwür-digen / Wohlgclchrten / und Geist-lichen Herm ?acremVuLkbn kroviucisl deß würdigenCapuciner-Ordens in der Helve-tischen Provintz / daß ihr Ehr-würde von unsertwegen bey Päbst-sicher Heiligkeit anzuhalten/ undzu lüppltcieren. Den ^
tzM- I6i8.
Je sonderbahre Gnaden/nndMiracu l / welche die unend-liche Gütigkeir GDttes nunDdd » ss
rr.
Die Cantz,nijation/vo>r Hei«lig-Spre«chung deSstetigen D>LCtausen/wird vonden Catfts«tischen Oc-»hcnaufeii»neues mitaticniEruKgembrn.