Buch 
Helvetia Sancta, H. Schweitzer-Land : das ist ein Heiliger lustiger Blumen-Garten, und Paradeiss der Heiligen; oder Beschreibung aller Heiligen, so von Anfang der Christenheit in Heiligkeit des Lebens, und mancherley Wunderwercken, nicht allein in Schweitzerland, sondern auch an angräntzenden Orthen geleuchtet samt einem Zusatz von dem Heiligen Maryrer Fideli, und der Feyrlichen Enthebung des Seeligen Bruder Clausen, wie auch mit einem ausführlichen Register aller Heiligen, und Seeligen / <<seu>> Paradisus Sanctorum Helvetiae florum zusammen gezogen, und beschriben durch weyland den ehrwürdigen, und wohlgelehrten Herren, P.F. Henricum Murer, der Carthauss Ittingen Profess, und Procurator, etc.
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Einsidler/ und Beichtiger.

dett Leichter der Rirchen GOttesgesetzt werden scheinen sehen. Eswird sbnderdahr frolockcn distsBisch-thmn/ und Lathoiische dem Römi»sehen - Stuhl aller » andächtigsteGchweitzerl<md/daß sie auß Gutthat/und Gnaden em solche grosse Fierd /und hilstreichen Patronen empfangehaben. Welche grosse Gutthat wirallerstiths ui allen Gelegenheiten mitaller Beflissenheit mit unseren Dien-sten jederzeit Ihro Heiligkeit suchenwerden zu erwideren / Dero heiligeLüß wir bittende ehrenbicthig küssendanhalten/ daß sie uns als gehorsam-ste Söhn mit der väterlichen Le-neäiÄion ansehen.

Geben zu Morspurg den 12.Mertzcn. i 6 iz.

l^cverenclu'r ?. /^lexsvcler leget ZU

Mcyland ab das an Ihr kmmencrLorromrri von den CatholichenOr-rhcn ihme eingcgebne b.ecommeki-Schreiben/ welches vonHochgedachtcr Lminen?. an dieCatholische Orth also beantwor-tet wurde.

Hochgeachte / Groß - Mächti-ge Hwcn.

6§^<LhhabvoN dem Ehvwürd. p.Lapuciner krovin.ihrSchrei-benäaco l6. ?eI)7U2eii empfan-ge und darmnc verstanden/daß ih-nen gefallen/ mich durch ihne theil-hassrig zu machen der Sorgen / sosre vorhaben under sich mit Päbst-licbcr Heiligkeit zu tractieren/ undabzuhandlen in Dienst / und Wohl-fahrt deß Latholisthen Glaubens/und weilen in mir gleichförmigerWill immerdar verharret in allenSflchen zu helffen / Insonderheitaber was anbelanget die Ustnung/und Mehrung des Glaubens indi-stn Landen in allem / so mir mög-lich gewesen ist/ und noch seynwird. Sollend Ihr Hochmögen-de vergwüßt stpn / daß ich michjederzeit mit aller Gutwilligkeit inaller fürfallcnden Gelegenheit zuihrem Dienst will gebrauche», las-sen/ wie ich dann weitläuffigerWohl - gemcldtem Pater Provinci-stl angezeigt hab / auf den ich mich

teurer, Die H. Schweig»

hiemit verlasse», will. Mit disembitte ich GOtt den Herren/ daß ersie in langwiriger Gesundheit / undwahrer Glückseligkeit bewahren/und erhalten wolle.

Darum zu Meyland den2O. Mertzen »6iz.

Ihr Hochmögender dienstwilliger

LOl^KO^/LI.

Wann jemahlen erwahret wordenjenes Sprüchworth ( gute Ding müs-sen Weil! haben ) so hat sich solcheserwahret bey der Seelig-Sprechungdeß stetigen Bruder Clauseu; Dannwer wurde nicht vermeint haben/ daßauf so vilfeltiges Schreiben/ und an-halten/ durch überschickte AuthentischeProceßen / durch widerholte Gesandt-schafften/ durch so vil zu Rom eingeleg-te kecommemiarions- Schreiben / wasman so heilig verlangte / nicht wurdeerhalten werden ? Aber wann auch je-mahlen sich erwahret / daß der Auf-schub die Begird schärpffe/ so hat sichsolches erwahret/ an den CatholischenEydtgnossen/welche 1618. in einer Tag-Satzung beschlossen auf möglichesteWeis das angefangene Geschafft derHeilig - Sprechung mit allem möglichen 'Nachtruck,auf ein neues zu treiben.Erbetten ve-owegen gemeidten ir. ?.krovinciai auf ein neues alles mögliche-ste zu Rom bey zutragen/ und bey »hePäbstlichrn Heiligkeit das Canonizati-ons- Geschafft zu beförderen/ geben ih-me wie zuvor ein Jnstructionö-Schrei-ben/ »vclches mit voriger fast überein-stimmet/ wie aus solcher wird zu erse-hen seyn.

In^ruÄion >

Und Beftlch unser der 8. Catholi-schen OrthenLoblichcr Eydtgnoß-schafft/Lucern/rc. an den Ehrwür-digen / Wohlgclchrten / und Geist-lichen Herm ?acremVuLkbn kroviucisl deß würdigenCapuciner-Ordens in der Helve-tischen Provintz / daß ihr Ehr-würde von unsertwegen bey Päbst-sicher Heiligkeit anzuhalten/ undzu lüppltcieren. Den ^

tzM- I6i8.

Je sonderbahre Gnaden/nndMiracu l / welche die unend-liche Gütigkeir GDttes nunDdd » ss

rr.

Die Cantz,nijation/vo>r Hei«lig-Spre«chung deSstetigen D>LCtausen/wird vonden Catfts«tischen Oc-»hcnaufeii»neues mitaticniEruKgembrn.