4d§ Von dem seeligen Bruder Clausen/
schuldigen Gehorsam abzulegen anUns geschickt im Nahmen der gan-zen Nacion inständig begehrt ha-ben/ (wiewohlen das Geschästc sichnicht geendet der Heilig-Gpre-chnng des Dieners GOtces Nicolaivon Flüe/ der 1^187. auf St. Be-ncdicrs - Tag gestorben / welchesschon vil Jahr in der Longregati-on der Herren Lardinälen gcrribcnworden) daß Ihnen erlaube wur-de in der Pfarr - Kirchen zu Sächs-le» in Underwaldcn / wo sein Leibruhet/ und i s 18. von dem damah-ligen Bischofs von Losannen ist er-hebt worden / von welcher Zeit dieGöttliche Acmbterbey besten Grabseynd gehalten worden bißdie Göttliche Acmbcer widerum zuverrichten zu Ehren des DienersGGttes : Haben wir deeowegenein sondere Gnad den Anhaltendenthunwollen. . . . Derowegenwirmit Einstimmung der Herren Lar-dinälcn/ welche gesetzt über die Kir-chen - Gcbräuch / dip.mitdisem ge-genwärtigen wollen übergeben /und befehlen / daß du ohne Hinder-nuß die H. Meß/ und Göttliche2 lmbt in der Kirchen / wo der Leibdeß Dieners GOttes ruhet/ zuge-best gehalten zu werden auß unserAuctoritet .... und soll nichtswidriges wider solches können ein-gewendtwerden. Geben zu Komden 8 Mertzcn under dem Fischer-King bey Sc. Pcccr 1669. unsersPabstthums in dein anderen.
zu geschehen. Da aber Anno i6sz.'der Hochwürdigeste Fürst/ und Her:Johann Georgius von Haklweill Bi-.schoff von Constantz sein Bischthumbe-suchess/ hat er dise Andacht den Prieste-ren zur Zeit aufgebebt / mit Vermelden/er erkenne den seeligen Bruder Clausenein Mann sonderer Heiligkeit / und daßer solcher Ehr wohl würdig seye / nichtsdestoweniger könne er solche Ehr Jh-me anzuthun nicht gestatten / biß ervon dem Päbstlichen Stuhl öffentlich(^anom-ierr, und für ein Heiliger er-klärt wurde/ rc. rc. rc.
Das andere ist/ welches anzumer-cken/ daß die Lulk besticht dem Bischofsvon Constantz solche Ehr dem seeligenMann ohne Verhinderung geschehen zulassen/ auß welchen Worten die Un-verständige / und in disem Geschähst nichtwohl Berichtete vermeinen könten / daßdie Bischofs von Constantz villeichr Hin-dernussen gesetzt haben: Dises wäre a-ber wohl weich gefällt/ weilen alle lin-der Visen Zeiten gewesne Hochwürdige-ste Bifchöff das Beschälst der Heilig-Sprechung auf das eusserste Ihnen ha-ben lassen angelegen seyn/ nicht weni-ger als die Eydtgnossen sechsten / undsonderlich nicht gnugsam mag beschribenwerden / wie drey auß disen Hochwür-digesten Prälaten / alSJacobus/Wer-nerus/ und JoannesFranciscus durchSchreiben/ durch ihre Agenten mit al-lem Fleiß/ Arbeilhen/ und Unkostenvon Zeiten zu Zeiten dises Beschälst ge-triben haben zu Rom/ und an anderenOrthen / um welchen Väterlichen Bey-sprung/ Hilff/ und Eyfer ein Catholt-sche Eogtgnossenschafft Ihnen ewig ver-pflichtet ist.
Unbegrerfflich war die Freud / web EDise Apostolische Kulis gibt mir che gemeldte Lulla so wohl den Eydt- DieA^Ursach eint / und anders vorzutragen, gnossen als dem Hochwürdigsten Her-Und erstlichen meldet dise Kulis, daß renBischoffvon Constantz sosnmk'rsn.gestattet werde die Göttliche Aembter cisco verursachet / nichts destoweniger wird Lwiderum zu verrichten / die schon vor wolten sich ihre heilige Begirden nicht E!-disem verrichtet worden; Dannzu wüs- zu dem Zihl legen/ sonder thaten mit verin^sen/ daß/ nachdem der H. Leib von Anhalten/ und Bitten nach kurtzer Re-dem Losannischen Bischofsenthebt wor- gieruna Clememls IX. deren Nachfol-den/ und die Miracul bey dem neuen geren Clememem X. ersuchen/ vorge-Grab fort/ und fort sich vermehrten / meldte Gnad der Verehrung deß seeli-die Wohl - Ehrwürdige Priesterschafft gen Bruder Clausen zu erweitheren /bey des Seeligen Grab das Öpffer der haben auch solche Gottseelige Anhalte»
H. Meß zu Ehren dises so grossen Die- so vil außgewürckt/ daß gemeldte Päbst-ners GOttes auszuopfferen pflegte/ e- liche Heiligkeit Clemens X. folgendeben auf solche Weis/ wie es inder Ca- Lullsm 1671. den 26. 8ep-tholischen Klrch anderen Heiligen pflegt rembrls verfertiget.
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