4 io Von dem secligen Bruder Clauftn /
Bruder Clauftn besucht/ ftye völliggesund worden.
2. Felix Wildrich hat einen Leibs-Schaden/ oder Bruch/ wurde untaug-lich zu der Arbeith / da seine Eiterenmit ihm zu dem Grab deß fertigen Br.Clauftn wallfahrteten/ ist er genesen.
z. Arnold Heyman hatte einKnab/der ebenfahls ein Leibs-Sckaden hatte/er wallfahrtet mit dem Knaben zu demGrab deß seeligen Bruder Clauftn /rußt dessen Vorbitt an / lasset auch einheilige Meß lesen / in 8. Tagen ist derKnab von seinem Schaden befreyet.
4. Wolfgang Heyman bekäme un-der einem schwären Last ein Leibs-Scha-den / er verspricht sich zu dem Grab deßSeeligen / in folgender Nacht ist erfrisch/ und gesund/verrichtet die Fahrtmit einem Opster.
5. Wolfgang am Stalden hatte einsolches Übel an einem Knie/ daß er mitdem Fuß die Erden nicht berühren tön-te/ müßte auch den Fuß mit einemSeil an den Hals binden/ und auf
' zwey Krücken daher gehn/ er versprichtsich zu dem Grab deß seeligen BruderClauftn/ es wurde mit ihm etwas bes-ser/ daß er sich anstatt der Krücken ei-nes Stabs bedienen könte/ begibt sichmit grosser Mühe zu dem Grab desseeligen Manns/ bettet 5 - Vatter Un-ser/ und /^ve klaria, rufft des Seeli-gen Fürbitt an / er könte dannoch seinKnie nicht biegen/ er widerholt seinGebett/ mit grossem Vertrauen ausdieHilff deß Seeligen / ist im Augenblickfrisch/ und gesund/ geht aufrecht nachHauß.
6. Er empfangt ein andere Gnad/es wurde ihm Gisst gegeben/ welchesihn so übel zugericht/ daß er am gan-tzen Leib zitterte / welches sich in die hin-fallende Kranckheit veränderte/ keineMittel wolten ihm helffen/ er laufftnach seinem vorigen Artzt aus Sächs-le»/ und wird völlig gesund.
7. Johannes Andermatt litte gros-sen Schmertzen in den Schulteren/ tön-te nichts mehr arbeithen / er besucht dasGrab des seeligen Bruder Clauftn /empfangt vorige Gesundheit.
8. Johannes Jordi hat ein strengesFieber / er befilch sich bey dem Grabdeß Seeligen dessen Vorbitt/ auf wel-ches ihn das Fieber verlassen.
9. Thomas Meyer hatte ein Kind
mit einem Leibs - Schaden / er ver-spricht zu dem Grab des Seeligen / unddas Kind wird gesund.
10. Thomas Ming von Lungerenist vilJahr Blind gewesen/ er verlobtdas Grab des seeligen Bruder Clau-ftn zu besuchen/ begab sich also Blmdauf den Weeg/ auf welchem er anfin-ge in etwas zu sehen / kommt nacherSackölen / erlanget bey gcmeldtemGrab völliges Gesicht mit Verwunde-rung aller/ die ihn kenneten.
n. Wyborada Kündig hatte einTöchterlein/ welchesdrep Monar krar cklag an einem starcken Durchbruch / sieverlobt solches zu des Seeligen Grab/und es würd gesund. Eben duesTöchterlein ist hernach verzauberet wor-den/ die Knie / und Sckenckel schwol-len ihm auf/ wurden auch gany schwartz/also/ daß jenige/ welche solches besich-tigten / kein Hoffnung deß Lebens/ und-der Gesundheit harten / die Mutier ver-richtet ein Wallfahrt selb dritten fürdie krancke Tochter / in 8. Lagen wur-de sie frisch/ und^gesund.
12. Johannes Kündig hatte ein lah-men Fuß/ daß man fürchtete/ erwer-be fern Lebtag hinckend verbleiben /man versprach zu dem Grab deß secli-gen Manns / der K nab wird aufrecht/ukld gesund.
rz. Diser Knab bekam 6as lausten- >de Fcur in dem Angesicht / welches al-so umgefrcssen / daß seines Lebens alleHoffnung verschwunden / man erleb-te ihn wlderum zu deß Seeligen Grab/er erlanget völlige Gesundheit.
r4. Margaritha Jmfeld hat in einerKindbeth so schwären Zustand bekom-men / daß sie in grösten Schmertzenlange Zeit zu Beth tigen müßte / sie ver-heißet sür ein gantzcs Jahr alle Frey-tag zu dem Grab deß seeligen Manns/und wurde von diser Kranckheit erledi-get.
15. Ein andermahl überfielen siezwey sckwehre K ranckheiten / kaum ver-spricht sie ein vpffer zu gemeldtem Grab/hat es sich gebessert/ und nachdem dasDpster wurde abgelegt / wurde sie ge-sund.
16. Johannes Ackeret bekäme mei-ner Nacht ein solches Halß-Wehe/daßdie Elreren vermeinten / er würd ersti-cken / sobald sie ein Wallfahrt ru deßSeeligen Grab verherssen / ist im Au-genblick der Knab besser worden / wiryfrisch / und gesund.
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