Einsidler / und Beichtiger.' 4 r Z
«mem Hpffer zu des seeligen Grab /als das Opffer abgelegt / kommt sie zuvorigem Gebrauch ihres Armbö.
4Z. Christoffel Herman war andem gantzen Leib sehr aufgeschwollen /konte fast nicht härmen/ er wird zu desseeligen Grab verlobt/ es wird gählingbesser nach 8. Tagen ist er völlig ge-sund. . .
44. Jacob Kirsyter hatte inner-halb 4. Jahren öffter das Fieber / erverspricht zu dem seeligen Bruder Clau-sen/ das Fieber that ihne verlassen
45. Heinrich Weinlein hat grossenHaubl- Schmertzen/ wurde wegen sol-chen gantz rasend/ wcltzet sich als einUnsinniger auf den Boden/ und da er
. nach 5. Lägen in etwas zu sich ftlbstestkommen / verlobt er sich zu dem fertigenBruder Clausen/ aufwelches Verspre-chen fallet er in ein Schlaff/ nach wel-chem er sich besser befunden/ nach z.Lägen haltet er sein Versprechen/ undinit solchem sein Gesundheit;
46. Catharinä Zybi ist in zweySchwangerfchafften also geschwollenworden/ daß man urtheilete/ sie wer-de nicht gebühren können / sie verlobtsich beydemahl zu dem seeligen BruderClausen / hat auch beydemahl glücklichlebende Kinder gebohrem
47. Wolffgang am Grund hak eistMunden an dem Eylbogen/ würd vonden Artzten verwah»loset/ daß er ingrosse Gefahr käme / er wallet zu desseeligen Grad / Und erlanget sein Ge-sundheit.
. 4s. Apollonia am Gründ hat ein
schwähren Schaden an einem Schin-bein/ läge z. Monat zu Beth/ thätevor Schmertzen zum öffteren lauth auf-schreyen/ der Schaden thäte biß aufdas Bein einftesseN / man hat kern Hoff-üung von ihrer Genäsung / sie versprichtz. Freytag zu dem seeligen BruderClausen/ es wurde mit ihr besser.
49. Barbara Roth Hai ein gros-sen Schmertzen an einem Bein/ könte8. Tag nicht mehr gehn/ nach vileNtimsonsten gebrauchten Mittlen/ ver-spricht sie sich zu dem seeligen VrüvekClausen/ es wird etwas besser/ siemacht/ so gut rhr möglich/ sich aufdenWeeg / und nachdem sie ihr Andachtbey des seeligen Manns Grab verrich-tet / gehet sie ohne Mühe nach Hauß.
50. Jacob Schrackman hat ein2>nav/ welcher ein Leib-Schaden hal-
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te/ er thut ein Versprechen zu dem see-ligen Bruder Clausen zu wallfahrten /nach disem Versprechen ist das Kind inder ersten Nacht frisch / und gesundworden.
51. Herr Haubtmann WolffganzSchönen - Büöhl des Raths zu Under-walden fiele in einschwähreKranckheit/in welcher ihme das Haubt/ und derHals also aufgeschwollen/ daß er et-welche Täg noch schlaffen/ noch essen/noch trincken/ auch so gar nicht ligenkönte / es wollen keine Mittel ihme helf«fen/ er verspricht mit seiner Frauenein Wallfahrt zu dem seeligen BruderClausen/ fallt in ein Schlaff/ welchervil Stund wehrete/ nach solchem kön-te er essen/ und trincken/ erlangt völ-lige Gesundheit.
. . 52. Catharina Britschi ist in ih-rer fünffthalb Monath wehrenderSchwaugerfchafft in ein schmäh röKranckhett gefallen / sie wurde auchvon den Geburts - Schmertzen ergrif-fen / die 4. Tag thaten anhalten / eswar die gröste Gefahr/ das nicht Mut-ter/ und Kind mit einanderen sterbenthaten/ man verlobt ein Wallfahrt zudem seeligen Bruder Claujen / dasKind wird in einer Stund nach solchetiVersprechen gcbohren/ und durch dieHand des Priesters getaufft/ und disMutter erlediget»
^ 5Z. Herr Sebastian Pfichtig SeZckelnmfter/ und des Raths zu Under-walden ward von der Pest ergriffen /welche ihm ein Schinbein so übel ver-letzet / daß er hinckend allein mit denZehen die Erden berühren könte / müß-te sich deß Stäckens gebrauchen/ nachgethanem Gelübd zu dem seeligen BttClausen/ ist er von allem Schaden be-fteyt worden;
54. Herr Wolffgang Wirtz desRaths hat ein Kind/ welches gebro-chen/ man verrichtet 2. Wallfahrtestfür solches / die einte nach Einsidlen /die andere zu dem seeligen Bruder Mau-sen mit 2. opsser / das Kind wirüfrisch/ und gesund:
55 - Jacob von Zuben/ nachdestier auß den frantzösischen Krieg nachHauß kommen/ bekäme ein grossenSchaden an einem Knye/ welcher ih-me solchen Schtnertzen verursachet?/ baßer össters zu schreyen gezwungen wor-den/ der Schaden nähme also zu daßer beständig btthligerig wäre/ er ver-spricht sich z. Freytag zu dem Grabdes seeligen Bcudtt Clansen/ eö wurs
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