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Helvetia Sancta, H. Schweitzer-Land : das ist ein Heiliger lustiger Blumen-Garten, und Paradeiss der Heiligen; oder Beschreibung aller Heiligen, so von Anfang der Christenheit in Heiligkeit des Lebens, und mancherley Wunderwercken, nicht allein in Schweitzerland, sondern auch an angräntzenden Orthen geleuchtet samt einem Zusatz von dem Heiligen Maryrer Fideli, und der Feyrlichen Enthebung des Seeligen Bruder Clausen, wie auch mit einem ausführlichen Register aller Heiligen, und Seeligen / <<seu>> Paradisus Sanctorum Helvetiae florum zusammen gezogen, und beschriben durch weyland den ehrwürdigen, und wohlgelehrten Herren, P.F. Henricum Murer, der Carthauss Ittingen Profess, und Procurator, etc.
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Einsidler / und Beichtiger.' 4 r Z

«mem Hpffer zu des seeligen Grab /als das Opffer abgelegt / kommt sie zuvorigem Gebrauch ihres Armbö.

4Z. Christoffel Herman war andem gantzen Leib sehr aufgeschwollen /konte fast nicht härmen/ er wird zu desseeligen Grab verlobt/ es wird gählingbesser nach 8. Tagen ist er völlig ge-sund. . .

44. Jacob Kirsyter hatte inner-halb 4. Jahren öffter das Fieber / erverspricht zu dem seeligen Bruder Clau-sen/ das Fieber that ihne verlassen

45. Heinrich Weinlein hat grossenHaubl- Schmertzen/ wurde wegen sol-chen gantz rasend/ wcltzet sich als einUnsinniger auf den Boden/ und da er

. nach 5. Lägen in etwas zu sich ftlbstestkommen / verlobt er sich zu dem fertigenBruder Clausen/ aufwelches Verspre-chen fallet er in ein Schlaff/ nach wel-chem er sich besser befunden/ nach z.Lägen haltet er sein Versprechen/ undinit solchem sein Gesundheit;

46. Catharinä Zybi ist in zweySchwangerfchafften also geschwollenworden/ daß man urtheilete/ sie wer-de nicht gebühren können / sie verlobtsich beydemahl zu dem seeligen BruderClausen / hat auch beydemahl glücklichlebende Kinder gebohrem

47. Wolffgang am Grund hak eistMunden an dem Eylbogen/ würd vonden Artzten verwah»loset/ daß er ingrosse Gefahr käme / er wallet zu desseeligen Grad / Und erlanget sein Ge-sundheit.

. 4s. Apollonia am Gründ hat ein

schwähren Schaden an einem Schin-bein/ läge z. Monat zu Beth/ thätevor Schmertzen zum öffteren lauth auf-schreyen/ der Schaden thäte biß aufdas Bein einftesseN / man hat kern Hoff-üung von ihrer Genäsung / sie versprichtz. Freytag zu dem seeligen BruderClausen/ es wurde mit ihr besser.

49. Barbara Roth Hai ein gros-sen Schmertzen an einem Bein/ könte8. Tag nicht mehr gehn/ nach vileNtimsonsten gebrauchten Mittlen/ ver-spricht sie sich zu dem seeligen VrüvekClausen/ es wird etwas besser/ siemacht/ so gut rhr möglich/ sich aufdenWeeg / und nachdem sie ihr Andachtbey des seeligen Manns Grab verrich-tet / gehet sie ohne Mühe nach Hauß.

50. Jacob Schrackman hat ein2>nav/ welcher ein Leib-Schaden hal-

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te/ er thut ein Versprechen zu dem see-ligen Bruder Clausen zu wallfahrten /nach disem Versprechen ist das Kind inder ersten Nacht frisch / und gesundworden.

51. Herr Haubtmann WolffganzSchönen - Büöhl des Raths zu Under-walden fiele in einschwähreKranckheit/in welcher ihme das Haubt/ und derHals also aufgeschwollen/ daß er et-welche Täg noch schlaffen/ noch essen/noch trincken/ auch so gar nicht ligenkönte / es wollen keine Mittel ihme helf«fen/ er verspricht mit seiner Frauenein Wallfahrt zu dem seeligen BruderClausen/ fallt in ein Schlaff/ welchervil Stund wehrete/ nach solchem kön-te er essen/ und trincken/ erlangt völ-lige Gesundheit.

. . 52. Catharina Britschi ist in ih-rer fünffthalb Monath wehrenderSchwaugerfchafft in ein schmähKranckhett gefallen / sie wurde auchvon den Geburts - Schmertzen ergrif-fen / die 4. Tag thaten anhalten / eswar die gröste Gefahr/ das nicht Mut-ter/ und Kind mit einanderen sterbenthaten/ man verlobt ein Wallfahrt zudem seeligen Bruder Claujen / dasKind wird in einer Stund nach solchetiVersprechen gcbohren/ und durch dieHand des Priesters getaufft/ und disMutter erlediget»

^ 5Z. Herr Sebastian Pfichtig SeZckelnmfter/ und des Raths zu Under-walden ward von der Pest ergriffen /welche ihm ein Schinbein so übel ver-letzet / daß er hinckend allein mit denZehen die Erden berühren könte / müß-te sich deß Stäckens gebrauchen/ nachgethanem Gelübd zu dem seeligen BttClausen/ ist er von allem Schaden be-fteyt worden;

54. Herr Wolffgang Wirtz desRaths hat ein Kind/ welches gebro-chen/ man verrichtet 2. Wallfahrtestfür solches / die einte nach Einsidlen /die andere zu dem seeligen Bruder Mau-sen mit 2. opsser / das Kind wirüfrisch/ und gesund:

55 - Jacob von Zuben/ nachdestier auß den frantzösischen Krieg nachHauß kommen/ bekäme ein grossenSchaden an einem Knye/ welcher ih-me solchen Schtnertzen verursachet?/ baßer össters zu schreyen gezwungen wor-den/ der Schaden nähme also zu daßer beständig btthligerig wäre/ er ver-spricht sich z. Freytag zu dem Grabdes seeligen Bcudtt Clansen/ wurs

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