Einsidler/ und Beichtigek. 41 f
der Rappen kommt ohne alles Zuthun vermeinte / es habe die Hirnschale«widerum in das Mündlein/ und istal- eingefallen / Musst auch dem Kind ei«so von so grosser Gefahr befreyet Geschwolst auf an dem Häubtlein einworden. Apffel groß / man verspricht ein Fahrt
zu dem seeligen Bruder Clausen/ ist
8. Frau Margarttha Imfeld hat . also weiters dem Kind kein Leyd gr-ein Knäblein/ welches groß gebrochen/ schehen/ Und vergienge auch die Ge-ste verspricht sich mit einem Opffer zu schwolst. ^
des seeligen Bruder Clausen Grab /
da solches erstattet/ wird das Kind 12. Margarttha Herman hattegesund. solchen Haubtfchmertzen / daß sie ver-
^ meinte unsinnig zu werden / sie verlobt
9. Christoffel Rorer hakte ein sich zu dem Grab des seeligen BrUderKnäblein/ welches gebrochen / auch Clausen/ der Schmertzen thäte sie he-llicht harnen könre / wurde derowegen hend verlassen.
groß aufgeschwollen/ daß man ver-meinte / es werde sterben / man ver- i Z. Anna Rüöblin hat 2. Kinder /heißt solches mit einem Opsier zu des denen Fählüber die Augen gewachsen/seeligen Bruder Clausen Grab / auf sie besucht mit solchen aus Andacht daSsolches gehet der Harn/ das Kind Grab des seeligen Bruder Clausen, diewird in kurtzem frisch/ und gesund. Fähl verschwinden mit grosser Freud
der Mutter.
in Gemeldten Christoffel Rorers
Frau hat auch ein grossen Bruch / ver- -4- Caspar Furer hat einen Li-heisset drey Freytag des seeligen Bru- sten-Bruch / er hat sich die Geftmd-der Clausen Grab zu besuchen/ als sie heit zu erhalten an etwelche Heiligeihr Versprechen erfüllt / ist sie völlig Oerther versprochen/ wolle nichtsheif-aenäsen. fen. Da er aber sich zu dem Grab
des seeligen Bruder Clausen verlobt/n. Herr Seckelmeister Rorer hat ist er völlig genäsen,tm junges Kind/ sein Frau setzet sol-ches auf das Beth / das Kind fallt hir Gemeldre Wunderwerck ftyndnunder auf das Häubtlein/ daß man alle exdrlich abgelegt worden.
In obgemeldtem ,6,;. Jahr den fünssten
Mcrtzcn wäre ein ordentlicher Proceß angestellt zu Stanß in Underwaldenüber die von dem seeligen Bruder Clausen crwisene Gnaden / undWunderwerck/ in welchem nachfolgende Persohncncydtlich gezcuget haben.
i. <A!^'Nna Blattlerin hatte ss groß z. Obgemeldte Anna Blättertttfen Haubtfchmertzen / daß hat über s. Monath grosse Zahnschmer-sie össters von Sinnen kom- tzen/ sie verspricht sich zu dem Grabmen/ sie vermeinte / daß sie deß seeligen Bruder Clausen/ verrich-tn mehrmalen in dem Schlaff ermähnet tet die Fahrt/ legt ihr HaUbt auf bestwerde/ daß sie ein Fahrt zu des seeli- fen Grab - Stein/ es wurde auf dergen Bruder Clausen Grab verrichten Stund besser / hat von selbiger Zeitsolle / alsdann werde sie gesund werden/ keine Zahn - Schmertzen mehr erlitten^lasset sich m dem Grab führen / berührt
Mit der Hand den Grab - Stein / und 4. Adelheit Meyerin hat ein Kna-hernacher mit solcher das Haubt/ da ben/ der gebrochen/ sie thut für sol-empfande sie zu der Stund Besserung/ chen ein Wallfahrt zu dem seeligen Br.könnte ihr Gebe» verrichten / welches Clausen/ thut alldort fein Vorbittfürsie auch von Tag zu Tag der Schmer- das Kind anruffen/ da sie nacher Haußhen verlohren. kommen/ ist es mit dem Kind besser
gewesen/ wird völlig gesund.
2. Caspar Blätter/ wäre lahm an
einem Knye/ litte grossen Schmertzen / -
kein Artzney woll helssen / sein Mutter 5 - Iulmna Keyserm läge drey Tagverspricht jhne zu dem seeligen Bruder in Kmds-Nöthen/ man thut für sieKlausen / her Knab befind sich unser- ein Gelübd zu dem seeligen BruderSuglich besser / wird völlig gesund / Clausen/ in selbiger Stund hat sie ei-und grad. rwn Sohn gebohren.
F fss z r. Her»