Einsidler/ und Beichtiger. 417
lobt sich zu dem seeligen Bruder Clau-sen/ ist ohne andere Mittel gesundworden.
2Z. Wolffgang Bünti hat eingrosses Augen - Wehe bey 8. Wochen/der Artzt rathet ihm Hilffzu suchen bey» dem seeligen Bruder Clausen / er ver-richtet ein Wallfahrt/ und es ver-schwände alles Wehe / und Schmertzen.
24. Melchior Dürer hat einTöch-terlein / welches von einem starcken Fie-ber lange Zeit geplagt worden / daßes für tödtlich gehalten wurde/ als einWallfahrt zu des Seeligen Grab ver-richtet/ ist das Kind von Stund anfrisch/ und gesund worden.
25. Hanß Odermatt hat ein stak-ckes Fieber/ verheißt sich zudem Grabdes seeligen Bruder Clausen/ ist da-rauf besser worden.
26. Hanß Ödermatt der Jüngerhat aUs Unvorsichtigkeit ein Wald an-gezündt / das Feur wäre nicht mehr zulöschen / sobald er ein Wallfahrt zudem seeligen Bruder Clausen verspro-chen/ ist eö. behend gestillet worden.
27. Johann Ariger ist m eineschwäre Kranckheit gefallen/ welche z.Jahr gewahret / könre weder gehenNoch stehn / er verlobt sich zu dem see-ligen Bruder Clausen / er wird in kur-zem frisch / und gesund.
28. Elisabeth Eggert hat m 7 Jah-ren össters eilt Kranckheit/ so daö Laubbenambset wird/ keine Mittel wolten
Heisters sie verspricht ein wachsenesHaubt zu dem seeligen Bruder Clau-sen/ als sie solches zu dessen Grab ge-tragen / ist sie von selber Zeit an mitdiser Kranckheit nicht mehr behafftetworden.
29. Barbara Barmcttler hat einKind/ welches mehr dann jährig nichtstehen könte / sie verhieß zu des seeligenBruder Clausen Grab / alsbald stuhn-de das Kind mit Verwunderung/undFreuden der Mutter.
zo. Anna Gabriel fallt in einschwäre Kranckheit/ welche 2. Jahr ge-dauert/ solche hat niemand erkennenkönnen / sie verspricht sich zu dem see-ligen Bruder Clausen/ hat sich also-bald gebcsseret/ daß sie sechsten dieWallfahrt verrichten können.
Zr. Anna Borin v on Hutweil zuStanß wohnhafte/ hatte ein bösenSchaden an einem Ä'nye / sie versprichtsich zu dem seeligen Bruder Clausen /thut völlig genäsen.
gL. Anna Buosmgerin hat einTöchrerlein / welches ein schwährenSchaden an einem Füßlein / also / daßder Artzt gesagt/ er werde dem Kinddaß Füßlein müssen abstoßen / die Mut-ter verbricht solches zu dem seeligenBruder Clausen / das Kind wird wi-der Vermuthen völlig gesund.
Alle bist Miracul sepnd epdtlichabgelegt/ und dem zu Stanß i6iz»
gehaltenen Proceß einver- ilerbt worden.
Folgen die Gnaden/ undMirackcl/ welche
GOtt durch sein Villseeligcn Diener Bruder Clausen an underschidlichmPersohnen gcwürckt/ welche in dem herrlichen zu Sachslcn l6i8. deniQ. Weinmonath angestellten Proceß seynd be-' eydigct worden.
i. ^j^Ndreas Spiller hatte ein stak- siele / empfände wenig Schmertzen /cken Fluß in den Augen / lit- tonte folgende Nacht schlaffen / nachre auch so durchtringende drey Lagen wird er von allem Ubei be-Schmertzen/ daß er vermein- freyet,te/ daß ihme die Augen aus dem Kopfs
fallen müßten / wäre auch fast erblin- 2. Johannes Vuvcher von 6. Jah-det / weilen ihme keine gebrauchte Mit- reN hatte ein grossen Bruch/ sein Mut-tel helffen wollen / verlobte er sich zu ter verrichtet mir ihme ein Wallfahrtdem Grab deß seeligen Bruder Clau- zudem seeligen Bruder Clausen/ehen-sen/ als er die Fahrt angetretten/ wur- der sie nach Hauß kommen/ ist erfrisch/den die Schmertzen gemilteret / nach- und gesund,dem er bey deß Seeligen Grab sein An-dacht vorrichtet / und widerum aus der z- Nicolaus Riedi von 6. Jahrenb rechen gehet / wäre ihme nicht änderst steckte ihme aus kindischer Leichtsinnig-es wann ein Nebel von seinen Augen keit ein Kirschin-Stein m dss Ohr /
wel-