' Eittfidlcr / und Beichtiger. irr
im halben Stund kein Leben an dem ihren helffen / die Eiteren versprechenKind verspühret/ man wußte nicht / zu dem Grab des seeligen Bruderwoher diser Zufahl/ die Angst-volle Clausen/ mit zweyen höltzernen FüssMutter thut ein Gelübd / oder Ver- sen / indem das Versprechen gethan /sprechen dem seeligen Bruder Clausen/ stehet das Kind auf die Fuß/ thutauf welches das Kind. eines Fingers- völlig genäsen,gleich grosse Nußschatten von sich ge- . .
geben/ und auf solches völlig genäsen. z8. Verena Seiler hat z. Jahr
ein sckmertzhaffte / Und entzündte Hand/zi. Nikolaus am Biehel hatte ei- alle Mittel/ die gebraucht/ warenumsnen Knaben / welcher drey Jahr mit sonsten/ sie wallfahrtet zu dem Grabeiner schmertzhafften Ruptur gepeyni- des seeligen Bruder Clausen/ legt dieget wäre / wäre auch geschwollen/ er Hand auf dessen Grab/ also bald lies-verspricht sich mit dem Knaben zu dem se die Entzündung/ und SwmertzenGrab des seeligen Bruder Clausen/ nach / die Geschwulst thäte alsgemachist an dem ersten Tag nach verrichte- verschwinden / sie wurde ohne andereter Fahrt frisch/ und gesund worden. Mittel gesund.
zr. Barbara Furerin hatte einanderthalbjähriges Kind / weiches vondem HaUsi hinunder 6. Ellen hock aufem steinenes Pflaster gefallen/dieMut-ter ruft in solchem zu dem seeligen Bru-der Clausen/ das Kind wird ohne eini-gen Schaden aufgehebt.
ZZ- Zu Freybrug in Uchtland fie-le eines Bürgers Kind in das Wasser/läge in solchem anderthalbe Stund /sobald es gefunden worden / versprichtman das Kind zu dem seeligen Bru-der Clausen/ und wird lebend auß demWasser gezogen.
Z4. Dorothea von Aeyweil litte14. Tag so grosse Haubtschmertzen /daß sie die Vernunfft verlohren/ ihrMann verspricht ein Wallfahrt zu demseeligen Bruder Clausen / der Schmer-tzen lasset nach auf selbigen Tag/ siewird ohne anders Mittel völlig gesund.
Margaretha zur Mühle hatte6. Wochen so strenges Fieber/ vonwelchem sie entkräfftet/ nicht vermöch-te aus dem Hauß zu gehen / sie ver-spricht ein Wallfahrt in den Ranfft /ohne Verzug erlangt sie vorige Kräff-ten/ ist von dem Fieber verlassen/undverrichtet die Fahrt.
Z6. Frau Margaretha Würtzindrey jähriges Söhnlem hatte das Ge-hör verlohren/ daß es auch die starckeDonner-Knäll nicht vermerckte/ sieführet das Kind zu dem Grab des see-ligen Bruder Clausen / in dem heim-gehen hat solches völliges Gehör.
37. Margaretha Amstalden warnoch em Kind von einer Unhold berüh-ret än den Füßen/'könte nicht mehrstehen noch st<yen / der einte Fuß wäreihr auch völlig erstarret / bey 6. Mo-nath/ kein menschliche Mittel möchten
lVIursr, Die H. Gchweitz.
Z9- Ein Kind Maria mit Nah-men/ hatte so starck die Kinds - Blät-teren/ daß es io. Lag dw Augen nichtkönte eröffnen / nach solchen that dieMutter dem Kind die Augen-Deckelauf heben/ findet daß in dem eintenAug der Stern mit einem Fäht über-zog* n. Sie verspricht drey Freytagmit dem Kind zu dem Grab des seeli-gen Bruder Clausen/ nach der erstenFahrt ficht man den Sternen / nachder dritten ist das Zähl völlig ver-schwunden.
4v. Margaretha an der Gasse«hatte solches Magen-Wehe/ daß siedrey Jahr keine Speisen verkochen tön-te/ keine Mittel wölken anschlagen/siewallfahrter zu dem Grab deß Seeligen/könte führan die Speiß behalten.
4i. Elisabeth Banwartin hatteein jähriges Kind / welches von sostrengem Fieber gequellet worden/ daßman kein Hofinung einiges Aufkom-men gehabt/ sie tragt solches Kind inden Ranfft/ leget solches auf das Breth/auf welchem der fettige Bruder Clausgeruhet / das Fieber hat das Kinddas letstemahl erschüttlet / dann vonselber Zeit wäre es erlediget.
4 ». Ein Kind Sebastian von Bachmit Nahmen hatte das Fieber ein gan-tzes Jahr/ man tragt das Kind in denRanfft / setzet solches auf das Ruhe-Breth deß seeligen Manns / das Kindwürd von selbiger Zeit von dem Fie-ber befreyet. ' ^
4 Z. Herr Landamman Wirtz hat-te ein 7. Monath altes Kind/ welchesz. Monath von den Sichreren/ undFieber dermassen überfallen worden /daß man alle Augenblick des KmdsEnd mit schon angezündter Kertzen er-warlhete / und das zum ösjterenmahk
GggL fei«