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Helvetia Sancta, H. Schweitzer-Land : das ist ein Heiliger lustiger Blumen-Garten, und Paradeiss der Heiligen; oder Beschreibung aller Heiligen, so von Anfang der Christenheit in Heiligkeit des Lebens, und mancherley Wunderwercken, nicht allein in Schweitzerland, sondern auch an angräntzenden Orthen geleuchtet samt einem Zusatz von dem Heiligen Maryrer Fideli, und der Feyrlichen Enthebung des Seeligen Bruder Clausen, wie auch mit einem ausführlichen Register aller Heiligen, und Seeligen / <<seu>> Paradisus Sanctorum Helvetiae florum zusammen gezogen, und beschriben durch weyland den ehrwürdigen, und wohlgelehrten Herren, P.F. Henricum Murer, der Carthauss Ittingen Profess, und Procurator, etc.
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' Eittfidlcr / und Beichtiger. irr

im halben Stund kein Leben an dem ihren helffen / die Eiteren versprechenKind verspühret/ man wußte nicht / zu dem Grab des seeligen Bruderwoher diser Zufahl/ die Angst-volle Clausen/ mit zweyen höltzernen FüssMutter thut ein Gelübd / oder Ver- sen / indem das Versprechen gethan /sprechen dem seeligen Bruder Clausen/ stehet das Kind auf die Fuß/ thutauf welches das Kind. eines Fingers- völlig genäsen,gleich grosse Nußschatten von sich ge- . .

geben/ und auf solches völlig genäsen. z8. Verena Seiler hat z. Jahr

ein sckmertzhaffte / Und entzündte Hand/zi. Nikolaus am Biehel hatte ei- alle Mittel/ die gebraucht/ warenumsnen Knaben / welcher drey Jahr mit sonsten/ sie wallfahrtet zu dem Grabeiner schmertzhafften Ruptur gepeyni- des seeligen Bruder Clausen/ legt dieget wäre / wäre auch geschwollen/ er Hand auf dessen Grab/ also bald lies-verspricht sich mit dem Knaben zu dem se die Entzündung/ und SwmertzenGrab des seeligen Bruder Clausen/ nach / die Geschwulst thäte alsgemachist an dem ersten Tag nach verrichte- verschwinden / sie wurde ohne andereter Fahrt frisch/ und gesund worden. Mittel gesund.

zr. Barbara Furerin hatte einanderthalbjähriges Kind / weiches vondem HaUsi hinunder 6. Ellen hock aufem steinenes Pflaster gefallen/dieMut-ter ruft in solchem zu dem seeligen Bru-der Clausen/ das Kind wird ohne eini-gen Schaden aufgehebt.

ZZ- Zu Freybrug in Uchtland fie-le eines Bürgers Kind in das Wasser/läge in solchem anderthalbe Stund /sobald es gefunden worden / versprichtman das Kind zu dem seeligen Bru-der Clausen/ und wird lebend auß demWasser gezogen.

Z4. Dorothea von Aeyweil litte14. Tag so grosse Haubtschmertzen /daß sie die Vernunfft verlohren/ ihrMann verspricht ein Wallfahrt zu demseeligen Bruder Clausen / der Schmer-tzen lasset nach auf selbigen Tag/ siewird ohne anders Mittel völlig gesund.

Margaretha zur Mühle hatte6. Wochen so strenges Fieber/ vonwelchem sie entkräfftet/ nicht vermöch-te aus dem Hauß zu gehen / sie ver-spricht ein Wallfahrt in den Ranfft /ohne Verzug erlangt sie vorige Kräff-ten/ ist von dem Fieber verlassen/undverrichtet die Fahrt.

Z6. Frau Margaretha Würtzindrey jähriges Söhnlem hatte das Ge-hör verlohren/ daß es auch die starckeDonner-Knäll nicht vermerckte/ sieführet das Kind zu dem Grab des see-ligen Bruder Clausen / in dem heim-gehen hat solches völliges Gehör.

37. Margaretha Amstalden warnoch em Kind von einer Unhold berüh-ret än den Füßen/'könte nicht mehrstehen noch st<yen / der einte Fuß wäreihr auch völlig erstarret / bey 6. Mo-nath/ kein menschliche Mittel möchten

lVIursr, Die H. Gchweitz.

Z9- Ein Kind Maria mit Nah-men/ hatte so starck die Kinds - Blät-teren/ daß es io. Lag dw Augen nichtkönte eröffnen / nach solchen that dieMutter dem Kind die Augen-Deckelauf heben/ findet daß in dem eintenAug der Stern mit einem Fäht über-zog* n. Sie verspricht drey Freytagmit dem Kind zu dem Grab des seeli-gen Bruder Clausen/ nach der erstenFahrt ficht man den Sternen / nachder dritten ist das Zähl völlig ver-schwunden.

4v. Margaretha an der Gasse«hatte solches Magen-Wehe/ daß siedrey Jahr keine Speisen verkochen tön-te/ keine Mittel wölken anschlagen/siewallfahrter zu dem Grab deß Seeligen/könte führan die Speiß behalten.

4i. Elisabeth Banwartin hatteein jähriges Kind / welches von sostrengem Fieber gequellet worden/ daßman kein Hofinung einiges Aufkom-men gehabt/ sie tragt solches Kind inden Ranfft/ leget solches auf das Breth/auf welchem der fettige Bruder Clausgeruhet / das Fieber hat das Kinddas letstemahl erschüttlet / dann vonselber Zeit wäre es erlediget.

4 ». Ein Kind Sebastian von Bachmit Nahmen hatte das Fieber ein gan-tzes Jahr/ man tragt das Kind in denRanfft / setzet solches auf das Ruhe-Breth deß seeligen Manns / das Kindwürd von selbiger Zeit von dem Fie-ber befreyet. ' ^

4 Z. Herr Landamman Wirtz hat-te ein 7. Monath altes Kind/ welchesz. Monath von den Sichreren/ undFieber dermassen überfallen worden /daß man alle Augenblick des KmdsEnd mit schon angezündter Kertzen er-warlhete / und das zum ösjterenmahk

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