420 Von dem seeligen Bruder Clausen/
22. Nicolaus Amstalden hat so mehr an den Augen widriges zu ftrstarcke Gichter ein gantzes Jahr / daß hen wäre.er erlahmet / daß er von dem Beth in
ein Sessel/ und von dem widerum in 27. Valthafar Fremd erhebteaufdas Beth durch anderer Hilff hatmüft dem Mepländischen einen Mörsell / he-ftn gesetzt werden. Als ketUe Mittel kämme em Bruch/ schreibt seiner Frau-wolren anschlagen / wallfahrtet die en nach Underwalden seinen Zustand /Mutter für den Sohn zu dem Grab verlangt/ daß sie ein Wallfahrt zudemdes seeligen Bruder Clausen / als sie seeligen Bruder Clausen für ihne ver-nach Hauß kommen/ hat der Knab al- richte/ und zu der Zeit ( wie man Her-lein können aufstehn / sie widerholet nach erfahren ) da die Frau bey demdie Fahrt/ findet in der Ruckreißden Grab des Seeligen für ihren MannSohn frisch / und gesund. ' batte / befände er sich besser / wird bald
darauf völlig gesund. Und da er her-
2z. Elisabeth von Moos hatte 5. nach wegen gleicher Arbeith ein ande-Wochen lang ein strenges tägliches Fie- ren Leibschaden bekommen / ist ihmtder / ihre Eiteren verloben drey Frey- auf gleiche Weis geholffen worden,tag zu dem Grab deß seeligen Bruder
Clausen/das drittemahlthäte sie mit 28. Gemelkter Balthasar wolteden Elteren die Fahrt verrichten / bey einstens aus einem Schlitten Holtz heim-dem Grab empfindet sie ein Anstoß führen / setzet auf das Holtz seinenvon dem Fieber/ und von selbigerZeit Sohn/ weilen der Weeg abwerths /wäre sie erlediget. schoß der Schlitten dem Pferdt an die
Füß/ wurde darum erwildet/der Vat-
24. Jacob Kirrsiter hatte ein z. ter rufft/ daß er sich von dem Schlit-jähriges Söhnlein/ deme die Knye ten werffte/ er wäre aber so ungluck-also geschwollen / daß es nicht mehr lich / daß er under den Schlitten kom-gehn tönte / die Geschwulst nähme zu/ men / mehr als ein Nixen-Schutz weichdaß auch das stehen ihme unmöglich, geschleipfft wurde. Der angsthaffti-Die Elteren/ weilen die Geschwolst ge Vatter laufft / findet den Sohn /noch allezeit zunähme/waren in Forcht/ aber als Todt/ indem er ein halb-daß das Ktnd elend verbleiben wurde/ Stund kein Lebens-Zeichen von sichverloben sich zu dem seeligen Bruder gegeben. Der Vatter hebt die HändClausen/ der Vatter seht den Knaben in den Himmel/ rüstet den seeligenBr.mit anderen seinen Kinderen auf ein Clausen an / thut ihm ein Versprechen/Schlitten/fahrtetzudes seeligen Grab/ auf welches der Knab sich bewegt/ re-under dem GOttes-Dienst stellt die der/ gehet mit dem Vatter frisch/undMutter das Kind auf den Boden/ eS gesund nach Hauß.
steht aufrecht / wird in 14. Lagen oh-ne andere Mittel völlig gesund. 29. Barbara Flöscherin auß dem
Berner-Gebieth/ welche zu Garne»^ . den wahren Catholischen Glauben an-
25. Margaretha Keiserin litte genommen/besuchte einstens ihre Cal-
zwey Jahr lang ein schwäre weibliche vinische Elteren/ welche sie zu vorigemKranckheit/es wurde auf vilsältige Unglaube» suchten zu bereden / weilenArtzneyen nur böser mit ihr / sie ver- sie standhaft / trohet ihr der Vatterrichtet ein Wallfahrt zu dem Grab deß mit der Enterbung / sie fallt in einseeligen Bruder Clausen / und was so schwähre Melancoley/ und in ein hitzi-vil gebrauchte Mittel nicht vermochten/ ges Fieber / in diser Noth rüstet siedas brachten ihren zuwegen die Ver- den seeligen Bruder Clausen an/ ver-dienst des seeligen Manns / sie wurde spricht sein Grab zu besuchen/ zur ftl-vollig gesund. ben Zeit verlasset sie das hitzige Fieber/
^ - gehet den anderen Tag auf den Weeg
26. Anna Rieblin hatte ein Loch- frisch / und gesund / und die den vori-ter/ welche das Gesicht völlig verloh- gen Tag kaum auf den Füssen stehenren/ dann beyde Augen wurden mit tönte/ verrichtet die Wallfahrt,einem Fähl überzogen/ sit litte auch
grosse Schmertzen drey gantzer Jahr / zo. Frau Cäcilia Hartman hattewollen auch keme Mittel verhülfflich ein Kind von7.Monath/ welches ohn-seyn/ sie ruffte einstens auß gantzem gefehr ein Nußschallen in das MäuleHertzen die Hülst des seeligen Bruder genommen/ solche hat schlucken wollen/Clausen an/ auf solches wallfahrtet die ihm in dem Hälßlein ist stecken ge-die Mutter mit der Tochter zu dessen bliben / auf welches der Athem ihmGrab/ bey welchem die Tochter das verhalten/liessedasHäubtlem/Hand/Gesicht völlig bekommen/ daß nichts undFüßleiu hangen/ daß also bey ei-ner