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Helvetia Sancta, H. Schweitzer-Land : das ist ein Heiliger lustiger Blumen-Garten, und Paradeiss der Heiligen; oder Beschreibung aller Heiligen, so von Anfang der Christenheit in Heiligkeit des Lebens, und mancherley Wunderwercken, nicht allein in Schweitzerland, sondern auch an angräntzenden Orthen geleuchtet samt einem Zusatz von dem Heiligen Maryrer Fideli, und der Feyrlichen Enthebung des Seeligen Bruder Clausen, wie auch mit einem ausführlichen Register aller Heiligen, und Seeligen / <<seu>> Paradisus Sanctorum Helvetiae florum zusammen gezogen, und beschriben durch weyland den ehrwürdigen, und wohlgelehrten Herren, P.F. Henricum Murer, der Carthauss Ittingen Profess, und Procurator, etc.
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e-p. s.

Stirbt see,lig b«)Iabr scincsAlters.

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innerlichem Leben / und Gebärden leuthen in die Pfarrkirchen Wolffen- W«»t0wolle nachfolgen. schießen / neben einem Altar zur rech- Wo>M^

ten/ oder Epistel feiten in ein erhoben '.M«.

Von diiem andächtigen Bruder steiners Grab gelegt / und mit einemConrad werden noch vil wunderbahrli- grossen Grabstein bedeckt/ auf dem seinche Thaten / und Zeichen der Heiligkeit Bildnuß / Waldbruder Rock/ und Ro-von den Underwaldnern erzehlt / wel- senkrantz wohl gearbeit zusehen / ohneche von einem Geschlecht an das ande- Grabschrifft / und Jahrzahl / welchesre erwachsen / doch >aber nicht beschri- sehr zuverwundern / jedoch der liebenben worden / deßwegen wir selbe zu er/ Einfalt solches billich mag zugefchribenzehlen unnöthig erachten / schrcitten der- werden. Dann aus Mangel gesagterhalben zu feinem seeligen End/dann da er Grabschrifft / mit der Zeit diser Fehlergar nahe das 80. Jahr erreicht /darun- eingerissen / daß sein Jahrtag jährlichder 18. Jahr im Einfidler Stand nutz- mit grosser Andacht ( und Zierd/nichtlich / und wohl zugebracht erkranckte er den 6. Martij wie billich ( dann er jaim Jahr 1557- und nach vollkommen- selben Tag gestorben/ wie Herr Eich-licher Beicht/und empfahung deß hoch- Horn mich schrifftlich berichtet) gehal-würdigen Sakraments / endete er sein ten / sondern auf St. Conrads Bi-Leben seeliglich den 6. Martij/ auf St. schoff zu Costantz / ( dessen NahmenFridolini deß seeligen Abts Tag / wur- er in dem Heil. Tauff empfangen)de mit grossem Leyd / und Tramen sei- den 26. November begän-net Freundschafft / und anderer Lands-' gen wird.

Ton der KoMigen Zimgiraueii /

und Einsidlerm Lacilia in dem Möslin

in Underwaldcn.

Skarbe seeliglich Lm Jahr Christi 156z. den 22. ch

Von diser Seeligen Jungfrauen schreibet k. O. fosn foschiMEichhorn/ in derkurtzen Historischen Relation von dem Leben/ und Her-kommen des Gottfeeligen B. Ulrichs in dem Moslem in Underwalden /gedruckt zu Costantz im Jahr 1605. und in einem absonderlichen Schrei-ben an mich.

der seelige Mann Bru-l/U» der Claus in dem Ranfftzu Underwalden ein Ein-V sidlisches Leben geführt /v und jetzt vil Jahr ohnmenschliche Speiß gelebt /deßqleichen sein Mitgesell Br. Ulrich ingrossem Abbruch Menschlicher Noth-rursst nicht ferr von ihme in dem Mös-lin GOtt andächtig gedienet hätten /war ein fromme Tochter von Under-walden / mit Nahmen Cäcilia ( derZunahm ist nicht bewußt) von demGottfeeligen Leben diser beyden Ein-sidlern bewegt/ und mit geistlichen Eyf-fer entzündet/ auch ein Einsidlisches Le-ben anzunehmen / ohn allen Zweiffelmit Rath / und guten Ermahnungendeß S- Bruder Clausen. Derowegenerwöhlte dise andächtigen Jungfrau einWohnung im Möslin nicht weit vonUlrichen Capell/ und holen Stein/

führte von ihren jungen Jahren an bißin ihr hohes Alter ein stilles / einsames/und tugendreiches Leben / behielte ihrJungfrauschafft mit samt den Jung-fräulichen Lugenden/ und war män-niglich lieb / und angenehm. Diser ha-ben auch die seelige Einsidler B. Claus/und B. Ulrich vil heylsame Ermahnun-gen / und Underweisungen / neben an-dern zukünfftigen Dingen geoffenbah-ret; Welche sie hernach nach beyderEinstdlern Absterben bey den Inwoh-nern so wohl / als bey den Frembdenkundbahr machte. Von dem bössen Feinddem Trüffel müßte die andächtige Jung-frau vil schwere Versuchung?/ und grosseschrecken in ihrer Einöde ausstehen/ a-ber durch Göttlichen Beystand samt ih-res tugendsamen Leben / und eyffrigenGebetts / überwände ste deß TeuffelsList / und achtete seines tobens / undseiner grausamen Gestalt wenig. Na-me