22 In der H. Weyhnacht-Zeit.wardergelegt/ grosse Matter für uns träg^ >
allhie auff diser Erden. '
Die Hitten auffdem Felde waren/ ersah- !
ren neue Märe/von den Engelischen Scha- ^ lren/wie Christus geboren wäre-ein König l
über all König groß / die Red Herodem sehrverdroß / auß saOt er seine Botken: eywiegar ein fa! jeher List / erdacht er wider JesumChrist/ die Kindlein ließ er tödten.
Diecdie Könighochgeborn/erkandeenbeydem Sterne / wie das ein Kindlein wär ge-boren / das wolten sie sehen gerne: Sie na-men mit ihnen reichen Sold / Myrrhen /Wcyrauch/ und auch das Gold/ sie eylken allgemeine: Fielen nider auff ihre Knye/ derHErr empfieng das Opfer ihr / mit seinerMutter reine.
Und da das Opffer war vollbracht / demKind als Gott dem HErrn/ sie nahmen Ur- >laub mit Andacht / und zogen wider Heime:
Der Stern weißt sie in solcher GWcht / daß :sie zrt'Herodes kamen nicht / da sandt er stine -Borten / in dio Häuser ohne Zahl/ nach dem .Kindleinnberal/Herodeswar betrogen. ,
Joseph nahm dasKindelein/ garlieblich
in