Dritter-Gang. 59
fangen suche; dann du allein bist allerLiebe werth, und dich umfangen ist einhimmlische Süßigkeit, ss die frommeSeelen nit um die Wollust aller Welkvertauschen wurden. Ach nagle meineFüß an, an deine Gebott, daß sie nitwider deinen Willen den Weeg derSünden wandten, sonder auf derStraß der Liebe nach dem Himmelreisen.
XII. 81^H0N.
^Jer stirbt IEsus zwischen zweyMörderen schwächlich am Creutz,und da der himmlische Vatter ihne istäusserstem verlasset, liebt er ihne dansnoch ohne ein Augenblick von seiner Lies
GÖtt zu klagen ; dann hat der himm-lische Vatter sein Göttlichen Sohn we-gen unserm Sünden so hart gehalten ,so mache den Schluß : O wie billich ist,daß ich auch wegen mein eignen Sün-den leyde, ja den zeitlichen Tod aus-stehe dem ewigen Tod, den ich durchschwere Sünden verdient, zu entgehen!
D O JE-