HO
Creuy-Weeg/ >
Eßig getrancket, und wegen deiner un- !ehrbaren Kleidung und ärgerlichen 2luft !zug seiner Kleider beraubte ja vor den !unschambahren Juden entblösset. ^
JESUS. ^
Unreines Hertz sich an, . ^
Was rch für Schmach muß leiden, ,Da man mich thut auskleiden, j
Steh ich hier voller Scham :
Dein Wollust - Sündlich Leben, i
Schenckt mir den Eßig ein, ^
Laß ab nach Wollust streben,
Sonst kommst in d'Höll hinein.
Sünder.
Ich will nit mehr verweilenLiebvoller Bräutigam!
Ein Zaum den schlimm, und geilen ^
Begierden z'legen an: ^
Verfluchen will die Freuden,
Nach denen man dem leyden i
Nit mehr entgehen kan.
O wie schreckt mich die Höll! O wiezittere ich vor dem allgemeinen Jung- *
sten