? Fünfter Gang. m
- ! sten Tag, an welchem alle meine auch
- ! heimlichste Sünden einer gantzen Weltt i vor Augen stehen müssen! O wie wird
! ich voller Schamhaftigkeit da stehen vorI jenen, welche mich für gut gehalten,und dort ein solchen Greuel verborgner, Laster an mir sehen werden. O Was^ verschweige, oder verdecke ich meine, I Sünden ? zIch will sie einem Men-, scheu beichten, daß ich selbe dort oh-ne Nutzen nur zu meiner eignen> Schand nit bekennen müsse, sonder- wegen wahrer Büß den ewigen Lohn^ empfangen möge.
XI.
! ^8^e liebreiche Händ JESU seyndvoll Nagel, und Wunden; die. Hand der Sünder voll böser Merck^ und Ungerechtigkeit; die unschuldiges Füß IEsu werden hier äns Creutz ge-s schlagen, da die Füß der Sünder auf! dem Weeg der Ueppigkeit, und böserj Gewohnheit in verbottnen Freudens wandten.