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§s weiche das alte Gesatz mit seinen Opfernund Schaubroden» dem Heiligthum des neuenGesatzes! nicht das Fleisch der Kälber» son-dern der unendktchwürdige Leib und Blut Je-su Christi wird uns da mitgetheilet.
D-n Abgang der Sinnen ersetzet der heiligeGlauben» der unsern Verstand erleuchtet» unddie schwache Herzrn stärket» allen Zweifel ab-zulegen von der Wahrheit der Gegenwart Chri-sti » die uns Gott selbsten geoffenbaret hat.
Mein Herr und Gott, liebster Heiland JesuChriste! wie unbegreiflich ist deine Weisheit,welche dieß wunderbarliche Geheimmß erfun-den hat; da durch wenige» aber göttliche Wort,Brod und Wein in deinen Leib und Blut ver-wandelt » dem Menschen zur Speis und Trankwerden!
Jesu! du nenntest dich selbsten den gutenHirten; du wolltest nach der Aussage des Pro-pheten, deine Heerde wie ein Hirt weiden:wer aber wäre dein Rathgeber, wer hat dichgelehrt, wer hat deinem Geist geholfen, die-ses unerwartete höchste Geheimniß zu ver-ordnen ?
Du bist die ewige Weisheit» die von ei-nem Ende zum andern reichet, die alles durch-, dringet» und wirket; die allein ein so wunder-1; volles Sakrament bestimmen können,t Ewiges Lob sey dir anbethunqswürdige.! Weisheit; und ein ehrfurchtvolles Sklllschwei-j gen in Bewunderung deines unergründlichen'.! Satramenlö!
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