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Der liebreiche Vatter gegen seinem Gehorsamen Sohn : oder Vätterliche Ermahnungen, wie ein frommer, und tugendliebender Sohn, gegen Gott, und dem Nächsten sich verhalten solle, damit er bey Gott, und dem Nächsten angenehm, glücklich lebe, und glückselig sterbe
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wurde? glaube sicherlich, baß dich die, ^fe Sund, die du verüben wolltest, dich lin deinem letzten Kranken , Bethlein ^schmerzlich kränken und reuen wurde. .Und was hast du nach geschehener -Sünd? ein geängstetes Gewissen, »schwere Verantwortung vor GOtt, >schwere Straf in der Ewigkeit, undvieleicht auch ( dafür dich der barm,herzigiste GOtt gnädigist behüten wol,le ) die ewige Verdammnuß, welchesgewiß geschehen wurde, wann du ineiner solchen Todsünd solltest sterben.

O wie theur wurdest du ein einzigeTodsünd bezahlen müssenwie kannstdu so theur erkauften, was dich ewigreuen wurde? Bleibe bey diesem hei,ligen Schluß: lieber tausendmal ster,ben, als eine Todsünd begehen. ^

§. V.

Versöhne dich mit GOtt.

^Olte es aber geschehen ( dafür du^ dich mehr, als für den grausam»steo Tod Hütten und fürchten sollst)daß du in ein schwere Sünd gefallen,so bald du kannst, versöhne dich mitdem beleydigten GOtt durch eine reu»