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Der liebreiche Vatter gegen seinem Gehorsamen Sohn : oder Vätterliche Ermahnungen, wie ein frommer, und tugendliebender Sohn, gegen Gott, und dem Nächsten sich verhalten solle, damit er bey Gott, und dem Nächsten angenehm, glücklich lebe, und glückselig sterbe
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wüthige Beicht. Schäme dich nichtzu beichten, weil du dich nicht geschi-rmt hast zu sündigen. Auf keine Weißverschiebe die Beicht von einer Zeltauf die andere, weil nichts erschröckli-chers ersonnen kann werden, als GOttzu einem Feind haben, und alle Au-genblick in Gefahr der Seligkeit leben.Gleichwie du keinen Augenblick vomTod sicher lebest, also lebest du alleAugenblick in Gefahr ewiger Verdatn-nuß. So bald du kannst, versöhnedich nach geschehener Sund mit dembeleydigten GOtt, weil du nicht sicherbist, ob er dir die jenige Gnad, undGelegenheit zu deinem ewigen Seelen-Heyl, welche er dir heut geben will,morgen werde geben.

§

§. VI.

Liebe die keusche Unschuld.

e^>Iese machet dich vor GOtt, unddenen Menschen angenehm, brin-get dir guten Namen, und schönes Lob.Das ist jenes kostbare Kleynod, ge,gen welchem alle Schätze, und Reich-thum nicht können verglichen werden.Entgegen aber kannst du nicht leichrerA 6 m