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ligkeit nicht bemuhetest, ist es so viel/a'.s hättest du nichts gethan. Erfor,sche öfters dein Gewissen, was für un-ordentliche/ und sündhafte Anmuthun-gen an dir verspührest, und welcher bö,sen Gewohnheiten du ergeben, welchedich in ein sündhaftes Leben könntenverführen; diese bestreikte täglich, undbemühe dich, dergleichen böse Anmu-thungen bey Zeiten zu überwinden, da-mit nicht eine so schändliche Gewohn-heit daraus werde/ welche du mit grö-ßer Mühe gleichsam nicht mehr werdestüberwinden können; dann wall du dei-nen bösen Anmuthungen nicht im An-fang widerstrebest, und öfters ihnennachgiebest, oder nachgehest, wirst dumit der Zeit ein böser Mensch werden.'
Dahero sollst du allen Feist anwen-den , dich selbst zu überwinden. Es istwahrhaftig eine grosse Müheseligkeit,wann du dich selbst nicht regieren kalkst,und dein selbst Leibeigner seyn must,weil du nachgehends von niemand mehrwirst leydea müssen, als von dir selbst,da du von deiner bösen Gewohnheitgleichsam gemartert wirst werden.
§. XU.