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Nichts desto weniger, O meinGOtt! ist dannoch wahr, daß ichmich hefftig förchte, weilen meineSünden so schwär seynd, und dei-ne Urtheil so erschröcklich; dannochist auch wahr, daß ungeachtet die-ser meiner Forcht, ich mehrers hof-fe, weilen du die Barmherzigkeitbist, und verschonest; weilen du ei-ne grosse Barmhertzigkeit bist, undviel verschonest; weilen du eine un-endliche Barmhertzigkeit bist, undohne End verschonest; weil du einelautere Barmhertzigkeit bist, undalles verschonest.
Voll dieses liebreichen, und süs-sen Vertrauens, welches ich aufdich habe, hoffe ich deine Güte zusehen in dem Land der Lebendigen,deren Leben, und Auferstehung dubist; und deßwegen, nachdeme ichauf das neue angebettet habe deineAllmacht, die mich erschaffen, dei-ne Güte, so mich erlöset, deine
Weis-