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2 .
Wir verworfne Sünder lagen
In dem Fluch und in dem Tod; ^
Du Herr! wolltest Mitleid tragen.
Und uns retten aus der Noth. 1
Du Erbarmer hast uns SünderHeimgesucht, wie deine Kinder,
Und das Leben uns geschenkt»
3 .
Da die Erde schon veraltet.
Hast du dich am End der ZeitIn ein kleines Kind gestaltet.
Wahrer Gott von Ewigkeit!
Du bist nach der Welt VerlangenAls ein Mensch hervorgegangen
Aus der reinsten Jungfrau-Schooß»
4 '
Dir, o König! muß sich beugen '
Alles was auf Erden schwebt:
Tief muß sich dir alles neigen.
Was dort in dem Himmel lebt.
Alles.-lebt blos auf dein Winken,
Alles wenn du willst, muß sinkenIn sein altes Nichts zurück.
5 .
Herr! der an dem jüngsten TageRichten wird die ganze Welt,
Der nach unverfälschter Wage ,
Ein gerechtes Urtheil fällt.:
Schau auf uns von deinen Hügeln,
Schütz uns unter deinen FlügelnVor des Satans Macht und List.
6. Gott