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Der heilige Gesang zum Gottesdienste in der Römisch-Katholischen Kirche : als: ein Amt der heiligen Messe samt Gebethern und einer Vesper; nebst Liedern auf die vornehmsten Festtage und Sonntage des Jahres gesammelt aus den besten und von der Kirche gutgeheissnen Gesangbüchern, für die Pfarrkirche Zuzwil
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6 .

Gott der Vater sey gepriesen,

Lob sey ihm zu jeder Zeit!

Dank sey ihm von uns erwiesen,

Ruhm sey ihm, und Herrlichkeit.Gleiches Lob sey auch dem Sohne,

Und dem Geist im HimmelsthroneJezt und durch die Ewigkeit.

Zweytes Lied.

1.

thauet Himmel den Gerechten,

Wolken regnet ihn herab, >

Rief das Volk in bangen Nächten,

Dem Gott die Verheißung gab:

Einst den Mittler selbst zu sehen.

Und in Himmel einzugehen;

Denn verschlossen war das Thor,

Bis ein Heiland trat hervor.

diesem Lied werden bey jedem Gesätzlein die zweyletzten Verse wiederholt. ,

2 .

Gott, der Vater ließ sich rühren.

Daß er uns zu retten sann;

Und den Rathschluß auszuführenTrug der Sohn sich selber an.

Schnell flog Gottes Engel nieder.

Brachte diese Antwort wieder:

Sieh! ich bin des Herren Magd,

Mir gescheh', was Gott gesagt.

^ > z. Da