Die 6. Betrachtung.
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tz Peyn hat ausstehen müssen. L) Güteki'r ohne Exempel! Q Gnad ohne Verdienst!4 L) Lieb ohne Maaß!tz L) süssester ICsu! ich sage dir Dankvon meiner gantzen SAen umb die em-itz pfangene Streich/unh alle Blutstropffen/sei die du wegen meiner vergossen. Jchver-hns fluche meine Gottlose Unretnigkeiten/wel-L che dir dife Schmertzen verursachet / undks dein unschuldig Fleisch so übel zugericht» haben.
i» O HCrr; wie groß ist dein Liebe gewe-D sen/dte dich gezwungen/ ein solche Züchti-K gung auszustehen. Du hast durch denPropheten gesagt: Vil Plagen kommenüber den Sünder/ wer aber auf den HErrenK verträumet / den wird Barmherzigkeit urr^
h geben. Hast du dann ein Günd began-A, gen / der du bist der Heiligste aller Heil;-je gen ? Hast du dann nicht auf Gott ge-» hoffet ? Warum fallen dann alle Straft^ fen feiner Gerechtigkeit auf dich / ohnedaß du das wenigste Zeichen seinerBarm-ß hertzigkeit empfindest? Ach ! dises isttz darum geschehen / dieweilen du abbüßens woltest/ was wir verschuldet. Die Un-