Zw Die 6. Betrachtung.
züchten feynd bey den Menschen so groß,und allgemein/ daß zu deren Auslöschungdie Zäheren / ja das Bluet eines Gottesvonnöhten gewesen. L) Wehe dem umdanckbahren Menschen/der so offt deineWunden erneüweret/ so offt er sündiget!L) HErr! hinfüran soll dises von mirniemahl mehr geschehen. Ich selber willdieGaisel in die Hand fassen/nicht deinZungfrauwliches Fleisch / sonder meineSünden in meinem eignen Leib zu straf-fen.
Ich bitte dich gütiger JCsu/öurch deinhauffig für mich vergossenes Blut; durchdie grosse Wunden/ mit welchen dein Leibzerfleischet; durch die schmähliche Ent-hlössung/ die dir zum schwährsten fällte;durch deine Schmertzen/ und Schamhaff,tigkeit/daß du mir meine Sund vergebest,und mein See! und Leib reinigest/und mitdeinem kostbahren Blut abwäschest/ unduiemah! verhängest/ daß ich mir ein sünd-lichen Wollust zulasse/der dich so vil Blut/Wunden und Schmertzen gekostet.
Bedungen / und Lehrstück.
NZAlin es dir möglich/züchtige dich mit
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