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des Volksschulwesens eine ehrenvolle Stelle ein. — WaSendlich das -Verhältnis) des Vereines zu seinen Mitgliedernbetrifft, so erblikke ich in ihm das langst gewünschte Band,das Männer eines Standes und eines Berufes festervereinigt. Aus der Ferne reichen mir Freunde die Hand ,'nMeinen Wirkungskreis, in meine Erholungsstätte herein; undich biete ihnen hinwiederum die meinige in amtsbrüderlicherFreundschaft. Ich stehe nicht vereinzelt da; mit Verlangensehe ich der wöchentlichen Korrespondenz entgegen. So man-che Frage, so mancher Zweifel wird mir durch Freundes-wort gelöst; in so mancher mitgetheilten Erfahrung undAnsicht finde ich mich selbst wieder. Ich fühle mich geho-ben, erfrischt; unvermerkt schlingt sich das anttsbrüderlicheBand enger, fester. Und wenn wir zur nächsten Gebhards-feier uns wiederum persönlich*) zusammenfinden, dann,Freunde, begrüßen wir uns wol noch froher und drükkenwir uns noch inniger die Hand, als es heute geschehen ist.—Genug! — Ich schließe mit dem aufrichtigen Wun-sche: möge ich Ihnen Allen aus der Seele gesprochen haben!"
Unmittelbar darauf ward von demselben auch der Fest-versammlung zur Besprechung vorgelegt das von Hinkegutachtlich entworfene
„Statut
des schriftlichen Lchrervereins für das Volksschulwesen.§. 1. Zwekk des Vereins.
Der Zwekk des Vereins ist praktisch-theoretische Fortbil-dung im Berufe.
*) Wobei sich der Unterzeichnete als Rcf. den Wnnsch erlanbt, cS»löge dem Herr» Verf. möglich werden, uns selbst mit seiner per-sönliche» Gegenwart zu crsrencn; den» wie interessant n»S allender übersandte. Vertrag auch war, so würde er doch unstreitig mitnoch höherm Interesse entgegen genommen worden sei», wenn derHr. Bcrf. ihn selber zn halten nicht behindert worden wäre.
D. H.