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8. Nachklänge.
Gitter Nachklang ist eine schöne Sache. Bis jetzt habenwir nur angenehme Klänge vernommen. Es sei mir ver-gönnt, als Schluss, ein paar Töne, welche die Erinnerungauf ihrem wunderbaren Instrument angeschlagen, hier imt-zutheilen.
In einem Schreiben an den Berichterstatter heißt es:„Das regste Gefühl des aufrichtigsten und herzlichsten Dankesfür die Einladung zu Ihrem Lehrerfeste dictirt .mir dieseZeilen. Mir, wie gewiss Jedem der Dagewesenen, ist dasHerz zu noch lebendigerer Theilnahme, für die es nie puls-los war, erweitert worden. Dieser Festtag ist einer der er-hebendsten und frühesten meines Lebens."
Ein Geistlicher aus einem entferntem Kreise, bekanntLurch seine innige Theilnahme an Allem, was Volksschuleund ihre Lehrer betrifft, ein Mann, der nichts sehnlicherwünscht, als dass die Bildung der Volksschullchrer immermehr sich hebe, schrieb mir unterm 9. Juni: „Die Ideeeines schles. Lehrerfestes war fach- und zeitgemäß; und wennGott seinen fernern Segen dem Unternehmen gibt, wie wirhoffen dürfen; so wird aus „unserm" jährlichen Lehrer-seste viel Gutes hervorgehen." Gewiss, Sie fühlen, geehrteFestfreunde, die Bedeutung des Wortes „unsern". Nurein Mann, der auf unsrer Seite steht, mit und für unswirkt, wird es gebrauchen.
Aus einem andern Kreise klingt es: „Die Rükkerinner-ungen der selig verlebten Stunden in Hirschberg sind docheinziger Art; und ich fühle mich doppelt zufrieden gestellt,es nicht bereuen zu dürfen, meine Nachbarn ausgewekkt zuhaben. Vollkommen befriedigt haben Alle das freundlicheThal verlassen. — Es ist nicht genug, dass man an einemsolchen Feste sich wahrhaft erquikktz nein, man gewinntauch an Selbstkenntniss. Kaum glaublich ist es, dass esnicht ein Sporn für den größecn Theil sein sollte."
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