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Apfel, und Ottt> wurde wieder freundlich. Der Anna schmecktenun der kleine Apfel besser, als ihr der grosse bei dem bösenGesicht des Bruders geschmeckt hätte.
Aber die Mutter, die am Fenster sass, hatte alles gesehenund gehört. Sie richtete einen ernsten Blick auf Otto. Dieserverstand sie wohl und schämte sich. Der grosse Apfel wollteihm gar nicht gut schmecken, und er nahm sich vor, einandermal nicht wieder neidisch zu sein. (Nach a. Keiler.)
10. Wer hat am besten getan?
1. Es fiel ein Knäblein in den Bach,
Weil unter ihm das Steglein brach.
2. Sein ält’ster Bruder rief und schrieUnd sank vor Schrecken in die Knie’.
3. Der andere eilte fort nach HausUnd rief die Mutter gleich heraus.
4. Der jüngste sprang dem Bruder nachUnd zog ihn mutig aus dem Bach.
5. Nun denke nach, und sag mir an,
AVer wohl am besten hat getan! (A . Keiler.)
11. Der kranke Mann.
Adelheid feierte ihren neunten Geburtstag. Vater undMutter wünschten ihr herzlich Glück und die Geschwisterauch. Mittags wurde ein prächtiger Kuchen auf den Tischgestellt, ganz mit Zucker bestreut. In diesem Kuchen stecktenRosen, Nelken und andere schöne Blumen. Adelheid durfteden Kuchen selbst anschneiden und legte dem Vater und derMutter und jedem der Geschwister ein schönes Stück vor.Sie nahm dann auch ein Stücklein fül f sich, eines aber legtesie zur Seite und steckte eine Rose und eine Nelke darauf.