Zur zweiten Ansinge.
Der „Schweiz. Jugendfreund" hat eine so günstige Beurteilungund Aufnahme gefunden, daß schon nach Jahresfrist eine zweite Auflagenötig wurde. Ganz besonders freut uns die Wahrnehmung, daß dieSchüler das Buch lieb haben, und daß es auch im Familienkreise vonJung und Alt gern gelesen wird. Es sollte unseres Trachtens gelingen,die Schullesebücher so zu gestalten, daß sie zugleich zu den bewährtenJugend- und Bolksschriften gehören.
Wir haben das Buch nochmals sorgfältig durchgesehen. Gerne hät-ten wir weitere Verbesserungen angebracht, z. B. die Verwendung deskleineren Druckes ganz vermieden, glaubten uns aber auf diejenigen Än-derungen beschränken zu müssen, welche den gleichzeitigen Gebrauch beiderAuflagen in keiner Weise behindern.
So möge nun der Jugendfreund zum zweiten Mal von Schule zuSchule und von Haus zu Haus wandern und sich zu den alten Freun-den recht viele neue erwerben.
Im März 1901.
Dir Verfasser.