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mub. Kaum ist in einem andern xrobeu Lau dieses Leset?so rein und unxebemmt vorwaltend wie liier. Das Zweite istdie Lulle des Lebens, die sieb allerwärts bervordränxt. LIansiebt liier nielits mebr von seliwerer Nasse und toter IVand;alles ist aufgelöst in leielite Fäulen und Boxen, boke Lensterund sierliebes Oeranke. Die Fäulen und Boxen selbst sind aufdie inannixfaltixsts IVeise belebt; überall sprobt, knospst undblübt es von Laubwerk, Blumenwerk, und an den bedeutsam-sten stellen von Bildern der Beilixen, so daü der xan?e Baueinem lebendixen Baume xleiebt, der ?u böebst eins riesixeKreuzblume xexen den Bimmel emporbreitet. — Im Innerntraxen am meisten die pracbtvollen, xsmalten Lenster ?urVersebönerunx bei, sowobl die sebr wertvollen aus trüberer2eit als aueb die neuen, die Könix Ludwix von Bauern xe-stiltst bat.
Beim Kölner Dom ist auf eine bewunderunxswürdixeIVeise Lefällixkeit, LroLartixkeit, ^ierliebkeit und Naebt ?ueinem barmoniseben Langen versedmol?en. Bm das ?u em-pünden, muL man sieb unten in die Lurmballe stellen, wosieb Bauxt- und tzuersebilk kreuzen, und muL emporsebauen:keine IVand, kein Twisebenboxen bindert den freien Blickbis oben. IVie leielite, sieb kreuzende IVasserstrablen sprinxtder Lau empor, wie das luttixe 6e?weix eines Baumes, unddoeb mub dies ?ierliebe Fteinxewebe die IVuebt eines fast20 m boben Lurmes traxen.
Der Kölner Dom wird von vielen Lremden aus weiterLerne besuebt. Vber den Kamen des LIannes, weleber denKlan ?u diesem Kissenbau entworfen bat, weib man keines-wexs mit reebter LewiLbsit. dalirbundertelanx bat man seinenKamen niebt xekannt, und aueli lieute ist es nur Vermutunx,dab es ein Heister Lerbard von Kile xewesen, der den berr-liebsn Lau ersonnen bat.
SS. Das Rad im Mainzer Wappen.
Bruder Grimm. Deutsche Sagen.
Jahre 975 wurde Willegis, ein frommer und gelehrter Mann,zum Bischof von Mainz gewählt; er war aber von geringer, armer