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9. Dir hat dein Ohr geklungen vom Lob, das man dir bot,doch ist zu ihm gedrungen ein schwacher Ruf der Not.
Der ist ein Held der Freien, der, wann der Sieg ihn kränzt,noch glüht, sich dem zu weihen, was frommet und nicht glänzt.
10. Gesund bist du gekommen vom Werk des Zorns zurück,im Hülfereichen, frommen verließ dich erst dein Glück.
Der Himmel hat dein Leben nicht für ein Volk begehrt;für dieses Kind gegeben, schien ihm dein Opfer wert.
11. Wo du den Vogt getroffen mit deinem sichern Strahl,dort steht ein Bethaus offen, dem Strafgericht ein Mahl;doch hier, wo du gestorben, dem Kind ein Heil zu sein,hast du dir nur erworben ein schmucklos Kreuz von Stein.
12. Weithin wird lobgesnngen, wie du dein Land befreit;von großer Dichter Zungen vernimmt's noch späte Zeit;doch steigt am Schlichen nieder ein Hirt im Abendrot,dann hallt im Felsthal wieder das Lied von deinem Tod."
167. öerulsrrrleii im OebiiKv.
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a. Der HeuberAer.
^r ist eins 1VinterA68tg.lt. Die ^lpleute seblaten imIVinter naeb, was sie im Kommen sieb gn blaebtrube abbreebenmubten, okt 9—lO Ktunden per Igelit. IVabrend nun giies imtiefsten IVinterseblale liesst, um lVIitternaebt, nimmt er äenLornseblitten gut äsn Lopf, die Laterne in die eine, denLerssstoek in äie andere Hand und wandert einsam in diestille blaebt binaus. Der Keimes knarrt und riisebt unter seinemLuü, die sobwar^e Aptelmütrie wird über die Obren berunter-A620A6N, und die Hände sind dureb ssestriekte Landsobubessesebüt^t. Der Laueb des Hundes ssekriert ibm vor den Lusssn,und im Kobnurrbart set^t sieb allssemaeb ein völlisser Oletseberan. IVie lautlos still das Dbal! Ist es die Orabesrube unterdem kalten Leiebentueb? Lein ckodler dränsst sieb berauk;erleiebternd klinsst ibm beim letzten Laus der dumpfe ^.nseblasseines Olöekleins aus dem Lubstall entsssssen; ga selbst der