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5. Und d'Bögcli meine 's o,sie werde so busper^ und froh
und singe: „Herr Gott, dich loben wir!"Und's glitzeret ebe z'send ane';
„Chromed jungi Hahne!"
's isch wohr, me verlueget si schier.
6. Und faßt e frische Muetund denkt: Gott meint is guet,sust hett der Himmel kei Morgerot;er will is numme-n-o Lebe;
„Chromed galt Rücke!"mer bruche ke Zuckerbrot.
10. Rich sin si, 's isch kei Frog,
's Geld het nit Platz im Trog.
Mir thuet bim Bluest e Büeßli^ weh,bi ihne heißt es: Dublone,
„Chromcd grüeni Bohne!"und hen no alliwil meh.
11. Was chost en Jmmis nit?
's heißt nnmme: Mul, was witt?Pastell!, Strübli, Fleisch und Fisch,und Törtli und Makrone,
„Chromed grüeni Bohne!"der Platz fehlt ufern Tisch.
7. Und innewendig am Thorhet menge d'Umhäng no vor,
er schloft no tief, und 's träumt em no,und ziehn si der Umhang fürst,
„Chromed schwärzt Chirsi!"se simmer fcho alli do.
8. Drum merke si's selber schierund chömme. znm Pläsier
ufs Land und hole ne frische Muetim Adler und bim Schwane,
„Chromed jungi Hahne!"und 's schmeckt-ene zimli guet.
12. Und erst der Staat am Lib!
Me cha's nit seh vor Chib'.
Lueg numme die chospere Junte°-n-a.I wott, si schenkte mir si;
„Chromed schwärzt Chirsi!"si chönnte mini drum ha.
13. Doch isch eim 's Herz bitrüebt,se gib em, was em b'liebt,
es schmeckt em nit und freut en nit;es goht eim wie de Chranke.
„Chromed süße-n Anke!"
Was thuet me denn dermit?
9. Und doch meint so ne Her,er feig weiß Wunder mehr,und lueget ein numme halber a.Es dunkt mi aber, er irr si;
„Chromed süeßi Chirsi!"mi Hans isch au no e Ma.
14. Und het me Chrüz und Harm,se-n°isch me ringer arm;me het nit vil und brucht nit vilund isch doch sicher vor Diebe,„Chromed galt Rüebe!"z'letzt chnnnt me-n-o zum Ziel.
15. Jo gell, wenn's Stündli schlacht?He jo, 's bringt jedi Nachte Morgen, und me freut sie druf.
Gott het im Himmel Throne.
„Chromed grüeni Bohne!"
Mer wen' do das Gäßli nf!
'überall. -Bergkirche bei Basel. ' munter, 'Zehnkreuzerstück. 'Neid. 'Frauenrock.
SV4. Vorn Wolf und Lämmlein.
Dr. Martin Luther.
Ein Wolf und ein Lämmlein kamen von ungefähr beide an einenBach, zu trinken; der Wolf trank oben am Bach, das Lämmlein aber