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Schweizerischer Jugendfreund : illustriertes Lesebuch für die Oberstufe der Volksschule
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den Wohn- und Schlafräumen zu gewähren. — 2. Härte dich dadurchab, daß du täglich den Körper kalt wäschest. — 3. Mährend derwarmen Jahreszeit bade fleißig im offenen Wasser, am besten dann,wenn die Badestelle von der Sonne beschienen wird. Dehne das Badauf höchstens zehn Minuten aus und erwärme dich hierauf durch einenSpaziergang in nicht zu fest geschlossener Kleidung. — 4. peinigemorgens nach dem Aufstehen, und womöglich auch nach jeder Mahlzeit,Mund und Zähne und gurgle früh und abends mit frischem Wasser.— 5. Hewege dich viel und lebhaft im Freien (Spielen, Laufen,Springen, Turnen, Schwimmen, Eislaufen, Arbeiten im Garten). —6. Kleide dich nicht zu warm. Bedecke den Kopf nur leicht undlasse den Hals frei. Vermeide das übermäßige Einengen einzelner Teiledes Körpers (Korsett, Gürtel oder enge Strumpfbänder). — 7. DieSchuhsohle entspreche genau der Form des Fußes; die Absätze forderebreit und niedrig. — 8. Feucht gewordene Kleider, namentlich Strümpfeund Schuhe, ersetze baldmöglichst durch trockene. — 9. Sei mäßigim Essen und Trinken. Vermeide verdorbene, unverdaulicheSpeisen und Leckereien; gewöhne dich dagegen an einfache Kost. Zuheiße und zu kalte Speisen haben oft langwierige Magenkrankheitenzur Folge. Iß langsam; gut gekaut, ist halb verdaut. Starke Reiz-mittel (viel Kaffee, starker Thee, scharfe Gewürze, zu viel Salz,Tabak, alkoholische Getränke) schaden dem Körper; namentlich ist dieJugend davor zu bewahren. — 10. (>Zeh früh zu Bett und stehfrüh auf.

II. Pflege der Atmungswerkzeuge.

I. Atme bei geschlossenem Munde. — 2. Hüte dich vor demEinatmen von staubiger oder übelriechender Luft. Vermeide das Auf-wirbeln von Staub im Zimmer und im Freien. — 3. Arbeite imSommer thunlichst bei offenen Fenstern. Bei ungünstiger Witterungund im Winter erneuere die Zimmerluft mehrmals täglich durchgleichzeitiges Öffnen der Thüren und Fenster. Setze dich nicht derZugluft aus, zumal wenn du erhitzt bist. Schlafe in einem Raume,dessen Fenster je nach der Jahreszeit mehr oder weniger geöffnet sind.

III. Pflege der Augen.

1. Fies und schreib nie in der Dämmerung; fertige auchfeine Handarbeiten nie im Zwielicht an. — 2. Hei Tage wähle deinen