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Platz möglichst so, daß du von ihm aus ein Stück Himmel sehen kannstund das Fenster sich zur linken Hand befindet Die Sonnenstrahlendürfen nie auf deine Arbeit fallen. — 3. Das Arbeiten bei flackerndemLichte, sowie das Lesen während des Fahrens und beim Liegen ist denAugen schädlich. — 4. Deim Schreiben halte den Oberkörper auf-recht, lege die Brust nicht an die Tischkante und neige den Kopf nurwenig nach vorn. — 5. Die Schreibseite lege so schräg vor die Milleder Brust, daß die Abstriche senkrecht zur Tischkante stehen. — 6. DennLesen lehne den Rücken an und halte das Buch so, daß die Entfernungzwischen Auge und Schrift mindestens 35 Centimeter beträgt. —7. Menn du Ermüdung der Augen spürst, so ruhe ein wenig ausund siehe während dieser Zeit ins Weite (Freie). — 8. DringtStaub oder dergleichen in ein Auge, so reibe dasselbe nicht, höchstensstreiche mit einem Finger sanft auf dem obern Lid von der Schläfenach der Nase zu; gelingt es nicht, den Gegenstand auf diese Weisezu entfernen, dann geh bald zum Arzt. — 9. Dei eintretenden Seh-störungen und Augenleiden wende dich an einen Arzt; auch kann nur einsolcher entscheiden, ob du eine Brille nötig hast, ob die Augengläser dau-ernd, ob sie beim Schreiben oder beim Blick in die Ferne (an die Tafel)getragen werden sollen, und welche Nummer der Gläser zu wählen ist.
IV. Pflege der Ohre».
k. Dewahre die Ohren vor starken Erschütterungen. Schlagenicht dagegen! Schreie nicht hinein! — 2. Gefährlich ist es, miteinem spitzen Gegenstände, wie Feder, Stricknadel, Zahnstocherin den Ohren zu bohren, oder einen festen Körper (Bohnen u. s. w.)hineinzustecken. — 3. In das Ohr gedrungene Fremdkörper dürfennur durch Ausspritzen mit lauem Wasser entfernt werden. Am bestenist es jedoch, in solchem Falle zum Arzt zu gehen. — 4. Dringt einInsekt in das Ohr, so neige den Kopf nach der entgegengesetzten Seiteund träufle so lange Öl in den betreffenden Hörgang, bis das Tierchengetötet ist.
2SS Redensarten.
Haare auf den Zähnen haben. Zwischen Hammer und AmbosAuf einen grünen Zweig kommen. kommen.
In einen sauren Apfel beißen. Don der Luft leben.