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10, Der ^igcunexbnhc im Aoröen.
1- Fern im Süd das schöne Spanien,
Spanien ist mein Heimatland,wo die schattigen Kastanienrauschen an des Lbro Strand.
Wo die Mandeln rötlich blühen,wo die süße Traube winkt,wo die Rosen schöner glühenund das Mondlicht goldner blinkt.
2. Lang' schon wandr' ich mit der Lautetraurig hier von Haus zu Haus,
doch kein holdes Auge schautesreundlich noch nach mir heraus;spärlich reicht man mir die Gaben,niürrisch heißet man mich gehn,ach, mich armen braunen Knabenwill kein einziger verstehn.
3. Dieser Nebel drückt mich nieder,der die Sonne mir entsernt,
>-> meine kleinen, lust'gen Lieder
hab' ich alle schon verlernt.
Ach, in alle Melodienschleicht der eine Klang sich ein:
In die Heimat möcht' ich ziehen,in das Land voll Sonnenschein.
4. Als beim letzten Erntefesteman den großen Reigen hielt,hab' ich just das allerbestemeiner Lieder ausgespielt.
Doch wie sich die paare schwangenin der Abendsonne Gold,sind auf meine braunen Wangenheiße Tränen hingerollt.
5. Ach, ich dachte bei dem Tanzean des Vaterlandes Lust,
wo im dust'gen Mondenglanzefreier atmet jede Brust,wo sich bei der Zither Tönenjeder Fuß beflügelt schwingt,und der Knabe mit der Schönenglühend den Fandango schlingt.