Blütezeit — Kinderjahre
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As mer widleich groted,Fröili, starch und gsund,Und statt StubesitzerWärded urchi Schwyzer.
Gugger i da Stuude,Richt is 's Sunnezyt!
As die guldi SunneMir gsehnd goh do unne.
S. Fernste Erinnerungen.
Von Jakob Stutz.
Keines meiner Geschwister hatte so viel Anhänglichkeit zurMutter wie ich. Nirgends war es mir wohl, nirgends mochteich sein und bleiben als nur bei ihr.
Frühe lehrte sie mich beten und erzählte mir viel vomHimmel, wie schön und herrlich es dort oben sei, beim Herr-gott. Viele tausend und tausend Engel seien im Himmel;alle tragen schneeweiße Kleider und goldene Kronen, singen:Heilig, heilig, heilig! spielen Harfen und blasen Posaunen.Und bei diesen Engeln seien mein Großvater, ihr Ätti selig,die Großmutter, meine verstorbenen Geschwister, der HansJokebli, 's Annebabeli, das so ein überaus sauberes undhübsches Kind gewesen sei, 's Madaleneli, de Hans Heiri, undihre Schwester, d'Babe selig. Oft zeigte sie nach dem ge-stirnten Himmel und sagte: „Siehe, jener schöne, heitere Sternist dein." Des freute ich mich gar innig. Aber, dachte ich oft,wenn ich nur diesen Stern auch anrühren könnte. Wie diesmöglich wäre, ging mir lange Zeit im Kopf herum. Dahermerkte ich mir diesen Stern genau und betrachtete ihn, so oftes möglich war, jeden Abend. Er schwebte gerade über demNußbaum am Wiesenhügel, ob unserm Haus; ich meinte manch-mal, er stehe ganz nahe über der Krone des Baumes undwünschte, wenn er doch nur dort bleibe, bis ich einmal großsei, dann wollte ich hinaufsteigen und ihn Herabnehmen.
In meiner Herzensfreude teilte ich dann mein Vorhabenandern Kindern mit. Aber dann gab es Streit; jedes wollte