Buch 
Lesebuch für die Gemeinde- und Fortbildungsschulen des Kantons Aargau / im Auftr. des Erziehungsrates des Kantons Aargau unter Mitwirk. der kant. Lesebuchkommission verf. von Alfred Lüscher und Otto Ott / 6.-8. Schuljahr, 6.-8. Klasse der Gemeindeschule und 1.-3. Klasse der Fortbildungsschule
Entstehung
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14- Don dem Zucker, den sie brachte,

nimmt er zwar zerstreut ein Stück;doch den Tee, den sie ihm machte,weist er ungestüm zurück.

15. welch ein Ton! Er dreht sich stutzend,

und aus einer Fensterbank,spinnend und sich emsig putzend,sitzt sein Aätzchen blink und blank.

16 . Lebt sie, Mutter? Dem verderben '

warst du näher, Kind, als sie.

Und sie soll auch nicht mehr sterben?

Trinke nur, so soll sie's nie! §>°dr. u°bbe,.

7. Die Kapelle.

1. Droben stehet die Kapelle,schauet still ins Tal hinab;drunten singt bei Wies und Quellefroh und hell der Hirtenknab.

2. Traurig tönt das Glöcklein nieder,schauerlich der Leichenchor;

stille sind die frohen Lieder,und der Knabe lauscht empor.

3. Droben bringt man sie zu Grabe,die sich freuten in dem Tal.

Hirtenknabe, Hirtenknabe!

Dir auch singt man dort einmal. Ludwig VMand ,

8. Des Knaben Berglied.

1. Ich bin vorn Berg der Hirtenknab,seh auf die Schlösser all herab.

Die Sonne strahlt am ersten hier,am längsten weilet sie bei mir;ich bin der Knab vorn Berge!

2. Hier ist des Stromes Mutterhaus,ich trink ihn frisch vorn Stein heraus;er braust vorn Fels in wildem Lauf,ich fang ihn mit den Ärmen auf;

ich bin der Knab oom Berge!