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3. Der Berg, der ist mein Eigentum,da ziehn die Stürme rings herum;und heulen sie von Nord und Süd,so überschaut sie doch mein Lied;
ich bin der Knab’ vorn Berge!
4. Sind Blitz und Donner unter mir,so steh’ ich hoch im Blauen hier;ich kenne sie und rufe zu:
Laßt meines Vaters Haus in Ruh’!
Ich bin der Knab’ vorn Berge!
5. Und wann die Sturmglock’ einst erschallt,
manch Feuer auf den Bergen wallt,dann steig’ ich nieder, tret’ ins Glied w
und schwing mein Schwert und sing’ mein Lied: _ ^ ’
Ich bin der Knab’ vorn. Berge! Ludwif , Uhland ,
9. Das Aostmaidlein.
Stapft ein Maidlein auf die LUtzelalp,flink und frei und sauber allenthalb.
Bar der Scheitel, Füß' und Maden nacktund die Ärmchen mit der Post bepackt.
5 Senngehöfte lehnten ihrer dreian der Halde in derselben Reih'.
Furchtsam hielt sie an der ersten Tür,kramt ein Brieslein ordentlich Herfür.
Schritt zum zweiten Gaden alsodann,
;o bracht' ein sattes Päckchen an den Mann.Endlich drüben bei dem dritten Hauslangte sie ein Telegramm heraus. - ' ,hüpfte dann und jauchzt ein dutzendmal,lief mit lust'gen Sprüngen heim zu Tal,
;s gab den Beutel ab im Postkontor,
schloff zu Bett und legte sich aufs Dhr. —Aber oben in der Alpennachtward bei Licht die ganze Nacht gewacht.
Aus dem hintersten der Meiler drei20 klagte Iammerruf und Wehgeschrei.
In dem mittleren war Mordio im Schwang.Aus dem ersten becherte Gesang. —
Maidlein mit dem Aindekangesicht,sag, was hast dort oben angericht't?
25 Sah' man's auch den nichtigen händlein an,daß dir Fluch und Segen klebt daran?
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Aarl Spitteler.