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5 . Ei, artig Spielding! ruft sie, das nehm’ ich mit nach Haus.
Sie knieet nieder, spreitet behend ihr Tüchlein aus
und ]eget mit den Händen, was sich da alles regt,zu Haujen in das Tüchlein, das sie zusammenschlägt,
6. und eilt mit jreud’gen Sprüngen — man weiß, wie Kinder sind —zur Burg hinan und suchet den Vater auf geschwind:
Ei, Vater, lieber Vater, ein Spielding wunderschön!
So Allerliebstes sah ich noch nie auf unsern Höh’n.
7. Der Alte saß am Tische und trank den kühlen Wein.
Er schaut sie an behaglich; er fragt das Töchterlein:
Was Zappeliges bringst du in deinem Tuch herbei?
Du hüpfest ja vor Freuden; laß sehen, was es sei!
8. Sie spreitet aus das Tüchlein und fängt behutsam an,den Bauer aufzustellen, den Pflug und das Gespann.
Wie alles auf dem Tische sie zierlich aufgebaut,so klatscht sie in die Hände und springt und jubelt laut.
9. Der Alte wird gar ernsthaft und wiegt sein Haupt und spricht:Was hast du angerichtet? Das ist kein Spielzeug nicht.
Wo du es hergenommen, da trag’ es wieder hin!
Der Bauer ist kein Spielzeug; was kommt dir in den Sinn?
10. Sollst gleich und ohne Murren erfüllen mein Gebot;denn wäre nicht der Bauer, so hättest du kein Brot;
es sprießt der Stamm der Riesen aus Bauernmark hervor.
Der Bauer ist kein Spielzeug; da sei uns Gott davor!
11. Burg Nideck ist im Elsaß der Sage wohl bekannt,die Höhe, wo vor Zeiten die Burg der Riesen stand;sie selbst ist nun zerfallen, die Stätte wüst und leer,
und fragst du nach den Riesen, du findest sie nicht mehr.
Ad. o. Chamisso.
20. Der beste Orden.
Gar manches Knopfloch ist geschmückt,weil manchem dies und das geglücktmit Klingen und mit Kielen.
Jedweder Leistung Ehr’ und Preis:
Der beste Orden, den ich weiß,ist eine Hand voll Schwielen.
F. W. Weber.