IX
Hinterrheintals, so bringen die Schüler ohne weiteres diezusammenhängende Zeichnung beider Täler zuwege.
b) Die Aufgaben über die geographischen Eigennamensind ganz leicht. Sie können ja zunächst mit Hilfe desLesebuches gelöst werden; dann sollen sie aber auch ohnedieses bewältigt werden.
Es scheint uns nicht unwichtig, daß den Kindernauch die Schreibweise der Eigennamen, die im Unterrichteauftreten, geläufig werde. Diese Forderung wird amsichersten erfüllt, wenn der Lehrer die gute Gewohnheitbesitzt, neu vorkommende Namen schon im mündlichenUnterricht stets an die Wandtafel zu schreiben. Die Auf-gaben über die geographischen Namen verbinden mit demorthographischen Zweck auch einen sachlichen, indem überdie betreffenden Flüsse, Gebirge, Ortschaften etc. kürzereoder längere Angaben in Bezug auf Lage, Richtung u. a.gefordert werden. Der Lehrer hat es in der Hand, die Auf-gabe ganz dem Wissen und Können der Klasse, ja sogareinzelner Schüler anzupassen.
Die dritte Auflage unterscheidet sich von dervorausgehenden durch noch größere Einfachheit imAusdruck und Stil. Einige Stücke, die in sprachlicherund sachlicher Hinsicht zu schwierig erschienen, wurdenganz weggelassen.
Andere Änderungen machte der revidierte Lehrplannötig. Dieser sieht für das IV. Schuljahr aus der Zoologienur Jagdtiere vor, während die Haustiere dem drittenSchuljahr zugewiesen werden. Wir mußten dement-sprechend den Hirsch, das Reh, den Fuchs, den Hasenund den Hühnerhabicht aus dem III. ins IV. Lesebuchherübernehmen. Die bisher im naturkundlichen Teil desIV. Buches gebotenen Stücke über das Alpenrindvieh, dieZiege, das Alpenleben u. s. f. haben wir dafür unter dieBegleitstoffe eingereiht. Ganz entbehren kann man sie