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schmeckt das Essen." — Als er mit dem Essen fertig war,stopfte er sich seine Pfeife und ließ sich vom JohanniswürmchenFeuer geben, zündete sie an und sing an, ganz gemütlich zurauchen.
Unterdessen war es draußen ganz dunkel geworden unddas Wetter schlimmer als vorher. Da kam zur allgemeinenVerwunderung noch ein später Gast an. Schon seit längererZeit hörte man in der Ferne ein eigentümliches Schnaufen;das kam langsam näher und näher, und endlich erschien unterdem Pilze eine Schnecke, die ganz außer Atem war. „Dasnenne ich laufen!" rief sie. „Wie ein Tausendfuß bin ichgehetzt. Ich muß noch im nächsten Dorfe einen Brief be-stellen, der Eile hat. Aber niemand kann über seine Kräfte,besonders, wenn er sein Haus trägt. Wenn die Gesellschafterlaubt, will ich hier ein paar Stündchen rasten, dann kannich wieder galoppieren, als gelt' es, die Eisenbahn einzuholen".Niemand hatte etwas dagegen, daß sich die Schnecke ein ge-mütliches Plätzchen aussuchte.
Da nahm die Ameise das Wort und sprach: „Warumsitzen wir hier so trübselig bei einander und langweilen uns,da wir uns doch die Zeit auf angenehme Weise verkürzenkönnen? Ich sehe, daß die Grille ihre Violine bei sich hat.Wenn sie nicht gar zu müde ist, möcht' ich sie bitten, uns einlustiges Stücklein zu spielen, damit wir eins tanzen können". —Dieser Vorschlag fand allgemeinen Beifall. Die Grille stelltesich in die Mitte und spielte das lustigste Tänzchen, welchessie auswendig wußte, während die andern um sie herumtanzten.Nur die Schnecke tanzte nicht mit. „Ich bin", sagte sie, „andas Herumwirbeln nicht gewöhnt, mir wird zu leicht schwinde-lig. Aber tanzt, so viel ihr wollt, ich sehe mit Vergnügenzu!" — Die anderen ließen sich denn auch gar nicht stören,sondern vollführten einen Jubel, daß man es auf drei SchritteEntfernung hören konnte. Aber ach! Durch ein ungeahntesEreignis wurde plötzlich ihr Fest unterbrochen.