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trat einer hervor, ein grosser, starker Mann, derwegen seiner Kriegstaten berühmt war, und sprach:„Mit blossem Ansehen werdet ihr das Ungetümnicht vertreiben. Hier muss Ernst gemacht werden.Aber ich sehe, dass ihr alle zu Weibern gewordenseid, und keiner den Fuchs beissen will.“ Er liesssich Harnisch, Schwert und Spiess bringen, undrüstete sich. Alle rühmten seinen Mut, obgleich vieleum sein Leben besorgt waren. Die beiden Scheuer-tore wurden aufgetan, und man erblickte die Eule,die sich indessen in die Mitte auf einen grossen Quer-balken gesetzt hatte. Er liess eine Leiter herbei-bringen, und als er sie anlegte, und sich bereitetehinaufzusteigen, so riefen ihm alle zu, er solle sichmännlich halten, und empfahlen ihn dem heiligenGeorg, der den Drachen getötet hat. Als er baldoben war, und die Eule sah, dass er an sie wollte,auch von der Menge und dem Geschrei des Volkesverwirrt war, und nicht wusste, wo hinaus, so ver-drehte sie die Augen, sträubte die Federn, sperrtedie Flügel auf, gnappte mit dem Schnabel, und liessihr schuhn, schuhn mit rauher Stimme hören. „Stosszu! Stoss zu!“ rief die Menge draussen dem Heldenzu. „Wer hier stände, wo ich stehe“, antwortete er,„der würde nicht: Stoss zu! rufen.“ Er setzte zwarden Fuss noch eine Staffel höher, dann aber fing eran zu zittern, und machte sich halb ohnmächtig aufden Rückweg.
Nun war keiner mehr übrig, der sich in die Ge-fahr hätte begeben wollen. „Das Ungeheuer“, sagtensie, „hat den stärksten Mann, der unter uns zu findenwar, durch sein Gnappen und Anhauchen allein ver-giftet und tätlich verwundet. Sollen wir andern