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Er seines Vetters Fuss,
Der ihm auch hehlen muss;
D’rum mit gewandtem Schwanz
Verwedelt er sie ganz. A. E. Fröhlich.
11. Diplomatik.
»Warum sind uns Doppelzungen?«
Wundert eins der Schlangenjungen.
Und die Mamma sagt ihm: »Lug,
Eine wär’ uns nicht genug;
Denn wir sind unendlich klug!«
A. E. Fröhlich.
12. Der Esel als Flötenspieler.
Über eine WieseNah hei einem Dorf,
Ging ein wack’rer EselGanz von ungefähr.
Eine Flöte fand er,Die ein Schäfer dortHatte liegen lassenGanz von ungefähr.
Wohl besah, beroch sieLang das Eselein,
Und hinein es schnaufteGanz von ungefähr.
Und der Wind verfeinteIn der Flöte sich;
Und die Flöte tönteGanz von ungefähr.
»Ei«, begann der Esel,
»Ei, wie spiel ich schön!
Sag’ eins noch, die EselMusiziren schlecht.«
So gibt’s wohl noch manche,Die auch. ohne KunstEs bisweilen treffenGanz von ungefähr.
Aus dem Spanischen.
13. Strenge Barmherzigkeit.
Das Tal schreit auf zum Föhn:»Was wirft dein wild’ GestöhnLawinen ab den Höh’n,
Die Bäche zu empören,
Die Matten zu zerstören ?
Kannst du denn nicht gelindDen Winterschnee z er tauen ?«»Nein!« ruft der Frühlingswind,»Tief liegen noch die grauenSchneewolken in dem Land,
Gross ist der Widerstand,
Mit dem die Norde kämpfen.Wollt’ ich sie gütlich dämpfen,Und sollte nur gemach