III. Dramatisches.
■Wilhelm Teil
von F r. Schiller.(A-uszug.)
Erster Aufzug.
Zweite Szene.
Zu Steinen in Schwyz, eine Linde vor des Stauffaehers Hause an der Landstrasse,
nächst der Brücke.
Werner Stauffacher, Pfeifer von Luzern kommen im Gespräche.
Pfeifer.
Ja, ja, Herr Stauffacher, wie ich euch sagte.
Schwört nicht zu Östreich, wenn ihr’s könnt vermeiden.Haltet fest am Reich und wacker, wie bisher.
Gott schirme euch bei eurer alten Freiheit!
(Drückt ihm herzlich die Hand und will gehen.)
Stauffacher.
Bleibt doch, bis meine Wirtin kommt — Ihr seidMein Gast zu Schwyz, ich in Luzern der eure.
Pfe i fe r.
Viel Dank! Muss heute Gersau noch erreichen.
Was ihr auch Schweres mögt zu leiden habenVon eurer Vögte Geiz und Übermut,