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27. Barbarossa.
Der alte Barbarossa,
Der Kaiser Friedericb,
Im unterird’sehen SchlosseHält er verzaubert sich.
Er ist niemals gestorben,Er lebt darin noch jetzt;
Er hat im Schloss verborgenZum Schlaf sich hingesetzt.
Er hat hinabgenommenDes Reiches Herrlichkeit,
Und wird einst wieder kommenMit ihr, zu seiner Zeit.
Der Stuhl ist elfenbeinern,Darauf der Kaiser sitzt,
Der Tisch ist marmelsteinern,Worauf sein Haupt er stützt.
Sein Bart ist nicht von Flachsen,Er ist von Feuersglut,
Ist durch den Tisch gewachsen.,Worauf sein Kinn ausruht.
Er nickt, als wie im Traume,Sein Aug’ halb offen zwinkt;
Und je nach langem RaumeEr einem Knaben winkt.
Er spricht im Schlaf zum Knaben :Geh’ hin vors Schloss, o Zwerg,Und sieh’, ob noch die RabenHerfliegen um den Berg.
Und wenn die alten RabenNoch fliegen immerdar,
So muss ich auch noch schlafenVerzaubert hundert Jahr.
Er. Rsickert.
G. Mährchen.
28. Der Riesen Spielzeug.
Es ging die Riesentochter, zu haben einen Spass,Herab vorn hohen Schlosse, wo Vater Riese sass.
Da fand sie in dem Tale die Ochsen und den Pflug,Dahinter auch den Bauern, der schien ihr klein genug. .Die Riesen «und die Zwerge !
Pflug, Ochsen und den Bauern, es war ihr nicht zu gross,Sie fasst’s in ihre Schürze, und trug’s aufs Riesenschloss.Da fragte Vater Riese: Was hast du, Kind, gemacht?
Sie sprach: Ein schönes Spielzeug hab’ ich mir hergebracht:Die Riesen und die Zwerge!
Der Vater sah’s und sagte : Das ist nicht gut, mein Kind!Tu’ es zusammen wieder an seinen Ort geschwind.
Wenn nicht das Volk der Zwerge schafft mit dem Pflug im Tal,So darben auf dem Berge die Riesen bei dem Mahl,
Die Riesen und die Zwerge!
Er. Rsickert.