Und lehret die Mädchen,
Und wehret den Knaben,
Und reget ohn’ EndeDie fleissigen Hände,
Und mehrt den Gewinn,
Mit ordnendem Sinn,
Und füllet mit Schätzen die duftenden Laden,
Und dreht um die schnurrende Spindel den Faden,.Und sammelt im reinlich geglätteten SchreinDie schimmernde Wolle, den schneeigten Lein,
Und füget zum Guten den Glanz und den Schimmer,Und ruhet nimmer.
Und der Vater mit frohem BlickVon des Hauses weitschauendem GiebelÜberzählet sein blühend Glück,
Siehet der Pfosten ragende BäumeUnd der Scheunen gefüllte RäumeUnd die Speicher, vorn Segen gebogen,
Und des Kornes bewegte Wogen,
Rühmt sich mit stolzem Mund:
Fest wie der Erde Grund,
Gegen des Unglücks MachtSteht mir des Hauses Pracht!
Doch mit des Geschickes MächtenIst kein ew’ger Bund zu flechten,
Und das Unglück schreitet schnell.
Wohl! Nun kann der Guss beginnen;
Schön gezacket ist der Bruch.
Doch, bevor wir’s lassen rinnen,
Betet einen frommen Spruch !
Stosst den Zapfen aus!
Gott bewahr’ das Haus!
Rauchend in des Henkels BogenSchiesst’s mit feuerbraunen Wogen.
Wohltätig ist des Feuers Macht,
Wenn sie der Mensch bezähmt, bewacht,
Und was er bildet, was er schafft,
Das dankt er dieser Himmelskraft.
Doch furchtbar wird die Himmelskraft,
Wenn sie der Fessel sich entrafft,
Einhertritt auf der eig’nen Spur,
Die freie Tochter der Natur.
Wehe, wenn sie losgelassen,
Wachsend ohne Widerstand,