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Lehr- und Lesebuch für die Volksschule : 7. bis 9. Schuljahr (12. bis 15. Altersjahr) / von Ed. Schönenberger und B. Fritschi / Deutsche Sprache
Entstehung
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162
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Wenn unerträglich wird die Last greift erHinauf getrosten Mutes in den HimmelUnd holt herunter seine ewgen Rechte,

Die droben hangen unveräusserlich

Und unzerbrechlich, wie die Sterne selbst.

Der alte Urständ der Natur kehrt wieder,

Wo Mensch dem Menschen gegenüber steht

Zum letzten Mittel, wenn kein andres mehrVerfangen will, ist ihm das Schwert gegeben

Der Güter höchstes dürfen wir verteidgenGegen Gewalt. Wir stehn für unser Land,

Wir stehn für unsre Weiber, unsre Kinder!

Alle (an ihre Schwerter schlagend).

Wir stehn für unsre Weiber, unsre Kinder!

Rösselmann (tritt in den Bing).

Eh ihr zum Schwerte greift, bedenkt es wohl!

Ihr könnt es friedlich mit dem Kaiser schlichten.

Es kostet euch ein Wort, und die Tyrannen,

Die euch jetzt schwer bedrängen, schmeicheln euch.

Ergreift, was man euch oft geboten hat,

Trennt euch vorn Reich, erkennet Östreichs Hoheit.Auf der Mauer.

Was sagt der Pfarrer? Wir zu Östreich schwören!Am Bühel.

Hört ihn nicht an!

W i n k e 1 r i e d.

Das rät uns ein Verräter,

Ein Feind des Landes!

R e d i n g.

Ruhig, Eidgenossen!

S e w a.

Wir Östreich huldigen nach solcher Schmach!

Von der Flüe.

Wir uns abtrotzen lassen durch Gewalt,

Was wir der Güte weigerten!

Meier.

Dann wären

Wir Sklaven und verdienten, es zu sein!

Auf der Mauer.

Der sei gestossen aus dem Recht der Schweizer,

Wer von Ergebung spricht an Österreich!

Landammann, ich bestehe drauf: Dies seiDas erste Landsgesetz, das wir hier geben.