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Lehr- und Lesebuch für die Volksschule : 7. bis 9. Schuljahr (12. bis 15. Altersjahr) / von Ed. Schönenberger und B. Fritschi / Deutsche Sprache
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Der beste Mann im Land, der bravste Arm,

Wenns einmal gelten sollte ftir die Freiheit.

Kunz.

Der Landvogt führt ihn selbst den See herauf.

Sie waren eben dran, sich einzuschiffen,

Als ich von Flüelen abfuhr; doch der Sturm,

Der eben jetzt im Anzug ist, und der

Auch mich gezwungen, eilends hier zu landen r

Mag ihre Abfahrt wohl verhindert haben.

Fischer.

Der Teil in Fesseln, in des Vogts Gewalt!

0 glaubt, er wird ihn tief genug vergraben,

Dass er des Tages Licht nicht wieder sieht LDenn furchten muss er die gerechte RacheDes freien Mannes, den er schwer gereizt!

Kunz.

Der Altlandammann auch, der edle HerrVon Attinghausen, sagt man, lieg 5 am Tode.

Fischer.

So bricht der letzte Anker unsrer Hoffnung!'

Der war es noch allein, der seine StimmeErheben durfte für des Volkes Rechte.

Kunz.

Der Sturm nimmt überhand. Gehabt euch wohl EIch nehme Herberg 5 in dem Dorf, denn heut 5Ist doch an keine Abfahrt mehr zu denken.

{Geht ab)..

Fischer.

Der Teil gefangen und der Freiherr tot!

Erheb 5 die freche Stirne, Tyrannei,

Wirf alle Scham hinweg! Der Mund der Wahrheitls't stumm, das sehnde Auge ist geblendet,

Der Arm, der retten sollte, ist gefesselt!

Knab e.

Es hagelt schwer. Kommt in die Hütte, Vater,,

Es ist nicht kommlich, hier im Freien hausen.

F i s c h e r.

Raset, ihr Winde! Flammt herab, ihr Blitze !

Ihr Wolken, berstet! Giesst herunter, StrömeDes Himmels, und ersäuft das Land! ZerstörtIm Keim die eingeborenen Geschlechter!

Ihr wilden Elemente, werdet Herr!